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Matsee, die Schlehdorfer u. Matseer
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Im I. 1172 erscheint, als Zeitgenasse Waltchuns van Schlehdorf,Waltchun (Walchnn) van Matsee. I

Otaker (I.) von Matsee, der Zeitgenosse Otakers von Schleh-dorf, ist für das Jahr 1188 sicher gestellt.") Er ist ferners nachgewiesenaus dem Schankungsbnch an das salzburger Domstift, nur 12021203unter Dechant Härtfrid, als der Burggraf Konrad demselben einige Eigen-lentc abtritt, ein zweites Mal bei gleichem Anlaß zwischen denselbenParteien und im I. 1214 bei der endlichen Uebergabe der Hegel'schenGüter nach fast 70jährigen Rechts- und Besitzverhandlungen der Ver-wandten mit denr Domstifte.")

Im I. 1224 bestätigt Bischof Gebhard von Passan dem KlosterMichaelbeuern die Kirchhorrschaft über die Pfarre Obersulz in Nieder-österreich. Gescheheil zu Michaelbeuern in Gegenwart von Zeugen,darunter auch Otaker (II.) von Malsee.H

Das Todtenverzeichniß des salzbnrger Domstiftes enthält an einem15. Februar des 13. Jahrhunderts einen Otaüor laieu« äs Natss undunterm 28. Juli einen Engelschalk voll Matsee.")

Marchward (Naresuarä) von Matsee ist im I. 118!) Zeuge zuPassau, als Bischof Diepold seine Rechte auf die Kirche zu Klein-Enzers-dorf in Niederösterreich dem Stifte Formbach überläßt.") Dieser March-ward voil Matsee gilt vor der Hand als erster des Namens.

Als Erzbischof Adnlbert im Jahre 1101 dem Kloster St. Peter seineBesitzungen, darunter Anis und Abtenau bestätigt, war Marquard vonMatse unter den Zeugen. I

Im Jahre 1197 widmet Piligrim von Puchheim (in Oberösterreich)dem hl. Petrus zu Berchtesgadeu eiu Gilt bei Oberudorf (Laufen). Nebenandern bezeugt es auch Marchward von Matsee.")

Um dieselbe Zeit ist Marchward mit Heinrich von Wisbach Zeuge,daß Gottlieb von Neneneich zum Grabe des HI. Virgil, der sich damalsbesonders wunderthätig erwies, im Dome zu Salzburg den Knecht Alberoals Leibziilser widmete.")

9 Siehe Anin. 0 -p. 7.

2) Oberöstcrr. Urkdb. 11. 403, eelxxvii.

->) Notizbl. V. 567, 239, 240, 599, 238; Mciller, Ncgg. 207, 160; 208, 161.0 Filz Michaelb. 758, xiii.b) Archiv d. Wien. Akad. XIX, Meitler.

°) ?. rer. -rustr. 18. Bd. 12.

0 dbrou. uov. 247 u; Meiller, Regg. 155, 68.

") Quell, und Erört. z. bayer. u. deutsch. Gesch. I. 354, exoviii.

Notizbl. V. 558, 199.