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Die Aargauer Gessler in Urkunden von 1250 bis 1513
Entstehung
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Der Thurm Freu den au, Ruine an der Aare ob dem aargau. Dörflein Stilli,diente zum Schutze einer dortgewesenen Aarbrücke und zweier Mühlen, und wareine herzogl. Zollstätte. Habsburg-österr. Urbar, pag. 71; Lichnowsky I, Urkk.no. 69. — Erendingen, Unter- und Ober-, Pfrd. im Bez. Baden.

1376, 24. April (Dienstag vor Philipp und Jakobi), Schaff-hausen.

Herzog Leopold übergiebt das Burgsäss zu Grüningen, dasderen von Landenberg Lehen gewesen, dem Heinrich G e ß 1 e runter der Verpflichtung, dasselbe so zu bauen, dass dem Landedaraus kein Schaden erwachse; was daran verbaut wird, soll aufdie Pfandsumme des Grüninger Satzes geschlagen und kein Theilohne den andern abgelöst werden.

Staatsarchiv Zürich, Grüninger Amt, Bündel 2, no. 17. — Histor. Ztg. derSchweiz, geschiehtsforsch. Gesellsch. 1S54, S. 17, danach Scheuchzer's Iif.-Samml.in der v. Mülinen'sehen Bblth. zu Bern.

1376, 29. Mai, Grüningen.

Heinrich Murer, Vogt gu Grüningen an Statt Herrn Hain-richsdes Gäßlers, Ritters, Kammermeifters Hrn. Lüpoltg, Her-gogs von Oefterreich, giebt ein Atteftatum, daß Frau Margarethfei., Lüthold Einfidlers fei. von Langenrieth eheliche Tochter, Hein-rich Zehenders von Berliken Wittib, gu einem Seelgeräthe gefetgthatte: 1 Mütt Kernengeldes gen Rüti dem Convente über Tifchund 1 M. Wachsgeldes an die Kilchen gen Dünriton, verfchriebenauf der Stifterin halben Hof gu Hadlikon, und diefes Vermächtnißurgiert nun Rud. Zehender gegen Hrn. Götg Schultheßen, Schaffnerdes Klofters Rüti, daß daffelbe gu Kräften ftan folle. Donftag vorausgehendem Meyen.

Staatsarchiv Zürich, Amt Rüti-Dokumentenbuch tom. II, 265. — MonumentaRut inensia, in Zurlaubens Monum.-Tugiens. tom. VI., 193; und in desselben Stem-matographie tom 69, Blatt 14b.

Dünriton ist das Kirchdorf. D ürnten, im Amte Grüningen, das nach demzu Ob er-Diimten gelegenen Burgstal früher Dürnroten hiess (Leu, Helv. Lex. VI,173), un d in frühester Namensform v. J. 744: Tunriude. Meyer, Zürch. Ortsnam.no. 1 393 . Die Prämonstratenser Abtei Rüti, zwischen Rapperswil und dem vor-maligen Johanniterhause Bubikon gelegen, wurde 1208 durch Lütold Freiherrn vonRegensberg gegründet, ist die Grabstätte der Grafen von Toggenburg und ist seit1520 secularisirt. F. Salom. Vögelin, Das Kl. Rüti. Zürich 1862. 4 0 .

1376, 17. September (Mittw. nach hl. Kreuzestag im Herbst),Wien.

Die Herzoge Albrecht und Leopold erlauben dem HeinrichGessler, an den Bau der sehr zerfallenen Burg Grüningen 400 GL,