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Die Aargauer Gessler in Urkunden von 1250 bis 1513
Entstehung
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Libera Argovia apud Helvetios, Codexpergameneus in fol., cujusprimaeva Scriptura redolet Saeculi XIII finem vel Sequentis ini-tium. — Jnscriptio ibidem IV KL. Septem'bris: meister Hans,Hertgog Liipolts von Osterich artget, het gen einmessachel. — jnscriptio IX KL. Decembris: D ns ■ Berchtoldusde Schnabelburg.

Apographum Barojzis de Zurlauben, Monumenta Helvetico-Tugiensia , tom . VII,pag- 573 und 574-

Obiges Mariähalden ist ein Weiler der Pfr. Beinwil, Bez. Muri.

»Her Hemman von Grünenberg vnd Her Heinrich Ge ffl e r ,beid Ritter, gabent j . . fo fy von den Clofterfrawen von Niiwen-kilch erkoufft.«

Auszüge aus dem verlornen Jahrzeitbucli der Kirche von Rüeggeringen-Roten-burg, in Cysats PIf. Collectaneen A, pag. 176 b, auf der luzern. Stadtbibliothek.Vgl. Balthasar, Merkwürdigkeiten Luzerns 2, 113.

JDnts. Hermannus de Grünenberg et Dms. Ilenricns Gessler, Milites, Benefactores.

So wird obige Stelle aus dem Rotenburger Jahrzeitb. citiert von Zurlauben:Mise eil. bist. Helvel., tom. III, pag. 901b.

Nüwenkilch ist das luzern. Pfrd. Neukirch, i. A. Sursee. Das hier ge-wes ene Dominikanerinnenkloster wurde 158S mit dem Frauenstifte Rathausen ver-einigt. Geschichtsfreund, Bd. 21, S. 51. Kas. Pfyffer, Der Kt. Luzern II, 334.Der an jenes Kloster nebst Heinr. Gessler mitvergabende Hemman v. Grünen-berg ist sesshaft auf der gleichnamigen Burg im Amte Hitzkirch, Kt. Luzern. Eroder sein Sohn Hanman erscheint als Besiegler einer herzogl. Österreich. Belehnungzu Baden 1391, Mittw. nach Misericord.; vgl. unsre Regesten. Iiemman v. Gr.,Ritter, und seine Tochter Margarethe, »Clofterfrow %e küngfueld«, übergeben gegenein Leibgedinge den Widemhof und Kirchensatz von Rickenbach an das GotteshausBeromiinster, 1400, Freitag vor U. Frauen Tag im Herbst; Perg.-Urk. im Kanzlei-archiv des Kl. Muri. Die Burg Grünenberg gieng zwischen 1400—1423 käuflich überan Lüpolt Buosinger, Burg- und Twingherr zu Lieli (bei Wangen, luzern. Pfr.Hohenrain), darauf an dessen Sohn Heinrich, Schlossherrn zu Heidegg. Bei derEroberung der Österreich, herzogl. Besitzungen im Aargau durch die Eidgenossen1415 huldigte die Burg diesen und wurde dann zu einem Mannlehen der in denO. Freiämtern gemeinsam regierenden VI. Orte gemacht; laut dem Alt. Urbar derFr. Aemter.

Die Grünenberge erscheinen in unsern Regesten: 1392, 24. Dez. — 13933. O kt. — 1394, 10. April; und nächster Mittwoch vor Maitag. — 1395, 19. Juni. —1400, Samst. vor St. Thomas. — 1400, 19. Dez. — H3 2 , 13. Nov. — Schliess-lich i. J. 1479.

1374, 26. März, Bozen.

Urkunde für Eberhard von Wald, unterzeichnet: dominus duxper se et Gessl., Mr. ccimere. Hierin bekennt Herzog Leopold,dem genannten von Wald 500 Gl. zu schulden und ertheilt ihm hiefür