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Die Aargauer Gessler in Urkunden von 1250 bis 1513
Entstehung
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1359, 9. März, Bremgarten.

Ritter Ulrich der Geffler und sein Sohn Heinrich ver-kaufen dem Gerung von Altwis, genannt Vilmaringen, der KöniginAgnes Vogt auf dem Bözberge und im Eigen, zu der KöniginHänden das Gut Zum Brunnen, den dazu gehörenden Kirchensatzvon Göslikon und die Kirche daselbst um 60 Mark Silber ZürcherGewichtes. Siegler: Johann von Eichiberg, Schultheiss der StadtBremgarten, und die beiden Gessler.

Reding, Badener Regesten no. 57, im Archiv f. Schwz. Gesch. 2, S. 40.

Vergl. Regest vom 6. Aug. 1279, Note. Altwis, ein luzern. Dorf imHitzkircherthal, gab einem Adelsgeschlechte den Namen, das sich nach seinemspätem Schlossbesitze zu Vilmergen im Freienamte Vilmaringen zubenannte.Dorf Altwis war eine der 26 Ortschaften, welche zusammen seit 1303 das herzog-liche Amt Richensee ausmachten (vgl. Pfeiffer, Habsb.-Österreich. Urbar, S. 196und 317) und seit 1400 unter der herzoglich landvögtischen Verwaltung der Gess-ler standen.

Dorf Richensee, sowie die Schlösser Baldegg und Heidegg, sämmtlich imLuzernerlande, haben zu dritt dem See, an welchem sie liegen, abwechselnd ihrenNamen gegeben; derselbe heisst nun Baldeggersee.

1359, 1. Brachm., Königsfelden.

Königin Agnes von Ungarn urkundet über den Hof zu Göss-likon und den Kirchensatz der Kirche von Gösslikon, welcher indenselben Hof gehört, »den wir gekouft haben vmb vnsere getrüwenUolrichen den Gefler vnd Heinrichen fin Sun vmb Sechgig marchfilbers«, und fchenkt denfelben, gu ihrem und ihrer Vorderen Seelen-heile und den armen Leuten zur Notpfründe, an das hl. Geist-Spital der Stadt Baden.

Stadtarchiv Baden. Zeitschr. Argovia V, S. 152.

1359, 5. Herbstm.

»Ein brieff, wie etlich miner herschaft Rät vertroften (Bürg-schaft leisten dem) Vir ich Geffeler für die nüwen Krenkingen,die er jnne hat(te) vnd lidig ließ; dag Jm da für folt inwerdenMeienberg mit vil andern guetern.«

Briefe der Veste Baden XIX a, 5.

Kopp, Gesch.-Bl. 1, 242.

Schloss Neu-Krenkingen oder auch Weissenburg im Ivletgau mit einemAdelsgeschlechte, das sich nach diesem doppelten Namen in zwei Linien schied,hat seinen Geschichtschreiber in Moriz Hochenbaum van der Meer gefunden, demberühmten Archivar des Klosters Rheinau, gestorben daselbst 18. Dez. 1795-