Eigen, mit einem jährlichen Erträgnisse von sieben Malter beiderleiKornes, Zürchergemäße. Unter den Zeugen als erster: HerrHeinrich der G e ffe 1 e r, Ritter; nach ihm: Ritter Ulr. v. Efchen-bach, sodann 3 Bürger von Luzern und 2 von Rathausen. DasSiegel des Abtes und des Conventes hangt.
Archiv Rathansen, jetzt luzern. Staatsarchiv. Kopp, Eidg. Bünde V, S. 56,Note 3. — Rathausen, Cisterzer-Frauenkloster, rechts der Reuss, eine Stundevon Luzern , ist von den Edeln v. Eleidegg und Schauensee gestiftet. Die Be-stätigungsbulle von Innocenz IV. ist 1254 abgefasst. Geschichtsfreund der V. OrteII, 48.
1326, 13. Nov.
Abt Heinrich von Muri verkauft zwei Höfe in Arne an Waltherden Kellner vonLunkhuft. Zeuge: der Geßler von Meienberg.
Klosterarchiv Frauenthal. — Mitthl. v. Hn. Th. von Liebenau, Archivar inLuzern. — Lunkhuft ist das aargau. Pfrd. Lunkhofen an der Reuss im Ob-Freienamte.
1328, 10. Nov., Muri.
Ritter Heinrich Geffler und dessen Bruder Ulrich, Kirch-herr zu Engstringen, erkaufen von Abt und Convent des KlostersMuri das Gut zu Göslikon, genannt Zum Brunnen, sammt demdazu gehörenden Göslikoner Kirchensatze um 40 Mark SilbersZüricher Gewichtes.
Reding, Badener-Regesten, im Archiv f. Schweiz. Gesch. II, S. 32.
Ober- und Unter - E n g s t r i n g e n, Dörfer der ztircher Gemeinde Höngg, ehe-mals der Pfr. Winingen. Göslikon, aargau. Pfrd., Bez. Bremgarten.
1329, Wien. Heinrich Gesslers Schreiben an die Räthe der
Stadt Luzern.
Dien erberen vnd befcheiden lütten, dem rate vnd dien bür-geren ge lugerne, enbüt ich Heinrich der gefgler, ritter, mindienft an allen fachen. Ich tun vch ge wiffene, daß der pharrervon wien [Meister Heinrich aus luzernisch Freienbach] vnd ich mitganggem Erenst guworben han, alß ir vnß gefchriben hant. Dochkan ich vch kein ander antwurt enbieten, wan alß [in] minf herren[Herzog Otto's] brief ftat vnd daß wir beide warben erenftlich, daßvch der brief [um die Bestätigung der eigenmächtig getroffenenluzerner Schultheissenwahl] beßgelt werde, den ich har ab furta,vnd daß vnß min her guotlich antwurt vmb denfelben brief. Wiffent,daß ich vch bitte, daß ir vch keiner dinge mer vnderwindent, vng
Rochholz, Gessler-Urk. 2