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Die Aargauer Gessler in Urkunden von 1250 bis 1513
Entstehung
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1314.

Johannes Geffelerund seine Söhne erkaufen Gotteshaus-güter, welche der luzerner Stifts-Almosnerei zinspflichtig und theilsin der Pfarrei Luzern, theils in der Pfarrei Küssnach gelegen sind.Darüber verzeichnet das luzern. Probstei-Urbar Bl. VI, 2t>:

In parrochia Küffcnach. In berggeswile filii Geffelers etvolricus goner de bono, quod ibi habent: Sol. y i j 2 et x / 2 quartalevini. Item filii geffelers de bono ibidem cmpto de petro de Brüg-tal: Solg.Bl. VII. I»: In parrochia Lucern: Johannes GefilerSol. j. super orto. A" D>» M° CCC° Xlljo.

yCensus Prepositure Lucernensisc, eine 10 Quartblätter haltende Perg.-Hf.im Stadtarchiv Luzern; in besonderer Abschrift gütig mitgetheilt durch Hrn. Jos.Schneller, Stadtarchivar zu Luzern und Herausgeber des Jahrbuches des fünfortischenhistor. Vereines,, Vgl. Kopp, Gesch.-Bl. II, 265 ; Desselben Eidg. Bünde IV. 1, 265.

Das Gut im Brugtal lag zunächst der Stadt Luzern, innerhalb derenPfar rkreises, in der Richtung gegen das Dorf Ebikon und war Eigenthum desLeodegarstiftes. Dies erhellt aus Urk. vom 16. März 1314, wornach Stadt undStift ihren Streit über den Hof Brugtal beilegen und auf Ersatz des Schadens ver-zichten, welchen »die Bulüte«, die dortigen Bauern als Erbbeständer desGutes, darüber erlitten hatten. Dem Stiftsprobst und seinem Convente ver-bleibt das alleinige Eigen thumsrecht auf Holz, Feld, Azweide und Almendedaselbst, doch sollen sie den Städtern offne Straf:; e durch das Gut gewähren. Se-geffer, Luzerner Rechts-Gesch. I, 166, Note 3. Der Hof B ergis wil, Eigenthumdesselben Stiftes, lag in dem Bezirke des Hofes zu Küssnach; über dessen Sonder-rechte geben acht dortige mit Namen aufgezählte Bauern im 14. Jahrh. Zeugniss,ihrer einer heisst Heini Brügel. Grimm, Weisthümer IV, 370. Der Name Berges-wil ist verschollen; jedoch ein Hof Bertenbüel (in oberdeutschen Urkk. wechseltanlautendes w mit b), an das Kloster Muri gehörend, lag gleichfalls innerhalb derZiele von Küssnach und stand unter der Österreich. Vogtei Neu-Habsburg am LuzernerSee. Segeffer, ibid. I, 497.

1315, 9. Mai, o. O.

»Item aber (wllend) HergogLüpolt folt gelten wilend Hänfendem geffler ff Mark filbers vmb ein Rof, dag er von jmkovfte. Dar vmb verfall er jm ij Mark geltg vf dem gehendenge Oberwile, an abflag. Geben an Fritag vor Phingften anno2TT. (£££.. Difen brief hat Heinrich Geffler.«

»Pfandschaften der Herrschaft Oesterreich«, im Staatsarchiv Luzern. » Co-pyen« Va, 3 in der v. Mülinen'sehen Hf. - Sammlung zu Bern.

Kopp, Gesch.-Bl. 2, 150 und 141.

Ober wil, aargau. Pfrd. im Kreise Bunkhofen, Bez. Bremgarten, mit dengrosseil Berghöfen Blitzenbuch und Fridlisberg. Unter den hier und noch späterwiederholt citirten Copyen ist eine in der von Mülinen'sehen Sammlung zu Bern