y. v. s. v.
Der Vater der Barnihcrhigkcit, und GOtt alles Trostes, der uns tröstet in alleunser»« Trübsal, das« «vir auch tröste«« könne» die da sind in allerlei« Trübsal,mit dein Trost, damit «vir getröstet werden von GOtt, der tröste die HochbetrübteLeidtragende, daß Sic auf den HErrn schauen, und des GOttcs ihres Theilserwarten und mit GOTT gelassener Gednlt. Demselben sei« mitten im LeidenEhre von Ewigkeit zu Emigkcit Amen!
Jehc, der HErr HErr Zebaoth wird von Jcrusalem und Inda nehme»ehrliche Lentc, Mthe, und «veise Werck-Lcutc, und kluge Redner. So
muß den verborgenen Rath des HErrn ein heiliger Prophet Jesaias e. Iii.v. 1. L. den Einwohnern Jerusalems, und dein gantzen Lande Inda offen-bahren, daß der Allmächtige beschlossen habe die vortrefflichsten Leute, dieals Senken des Landes angesehen wurden, weg zu nehmen, die Ehrlichen und An-sehnlichsten Leute sollen zu Grabe getragen «verde««, die Weißheit der gctreuesten Räthc«verde verschwinden, die Scharffsinnigkcit der Künstler sich verlieren, und der beredteMund der gewaltigsten Redner sich im Tode schliessem Es zeiget der Prophet desHErrn die mächtige Hand des Allerhöchsten, wie sie ein grosses Werck thun «verde.Von der «nächtigen Hand des HErrn spricht Er, daß Sie etwas grosses thnn «verde,und ermuntert das Volck die Augen anfzuthnn, und es wohl zuerwegen: Siehe, derHErr HErr Zebaoth wird von Jcrusalem und Inda nehmen ehrliche Leute,Mthe, und «veise Werck-Leute, und kluge Redner. Hochverständigc und nützlicheLeute im Lande kommen nicht ohngefähr, sondern die Hand des HErrn schencket sieals ein rares Geschenck, welches die Menschen mit Danck erkennen sollen. Denn GOttist es, der den Verständigen den Geist der Weißheit reichlich gicbet, daß sie weisenRath und Lehre können gewaltiglich geben, und der HErr gicbt Gnade dazu, daßihr Rath und Lehre fortgehen Lir. 39. 9. 1V. Solches bestänget die selbständigeWcißheit GOttes, ?rov. 8. 14. IS. 1ö. Mein ist bcyde Rath und That, Ich habeVerstand und Macht. Durch mich regieren die Könige, und die Rath-Herren setzendas Recht. Durch mich herrschen die Fürsten, und alle Regenten auf Erden. WennGOtt ein Land straffen wil, so lässct Er solche hellscheinende Lichter durch einenfrühzeitigen Tod untergehen. Denn wie Sie die Hand des HErrn gegeben, so kausie dieselben auch wieder wegnehmen, wie allhier der gerechte GOtt durch den Prophetendrohet: Der HErr HErr Zebaoth wil von Jcrusalem und Inda nehmen. Denn derHErr HErr ist es, der die Menschen lässct sterben, und spricht: Kommet wiederMenschenkinder. ?1. 99. 4. Wenn die Seulen sincken, so muß das gantze Gebendefallen, und wenn GOtt die Ansehnlichsten und nützlichsten in« Volck lässct sterben, sokau ein Land nicht lange in einen« gesegneten Wohlseyn bleiben. Was wil nun dieHand des HErrn wegnehmen? Der Prophet spricht: Ehrliche Leute, ansehnliche undhochgeehrteste Leute, welche wegen ihres hohen Geschlechts und Wcltbckanten Tugendenbey den« Volck im grossen Ansehen und Ehren sind, weil eine mit Freundligkeit ver-mischte Ernsthafftigkeit ans ihren Augen leuchtet. Er wil die Mthe weg nehmen,hochverständigc Männer, die der HErr gesetzet hat ««eben die Fürsten, neben die Fürstenseines Volcks ?1. 113, 3. denen Er Wcißheit und Verstand gegeben, Land und Leute18 löblich