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wandelt, und der Lntisnti» fast allen Schlaff und kräsfte entzogen. Wie nun wederan kostbaren Arzcnchcn nach Rathe berühmter Uoäieornin oder sonst etwas gespahretworden: Alß hat mann nun nichts zu vcrabsenmcn Ihr den 3. die Haupt Ader au derHand öffnen laßen, aber das Blut nicht allein übermäsig Wäßcrich sondern auch inselben große Mcrckmahle geschwürigcr Natorie gefunden. Den ä. verschlimmerte es sichdermaßen, daß, da Sie gäutzlig hingcsuncken, und die Sprache vcrlohren, ihr auch Kinn undAthen kalt worden, mann nichts anders, als ihre scclige Ausstoßung erwartet. Gestaltaber der Hochwohlgebohrncn Frau Mutter Liebe nebst Hcrtzlichen Gebet!) zu dem großenGOtt vor der fertigsten Wicdcrgencßung unauf hörlich besorget war, Ihr durch krasftigeZloäioaments das fast entwichene Leben bcy zu behalten, thatcn die eingegebeneGoldTropsfen und andere unvergleichliche eoräialm so kräfftigcn oikgot, daß Sic sichwiedcrerhvhlcte und etwas zu ruhen auch wieder zureden angehoben, so doch alleskeinen Bestand, sondern bald solcher maßen Sich wieder gcschlimmcrt, daß alle Hoff-nung zu Ihrer erwünschten rueonvnlol'eouco gäutzlich erloschen. Jmmaßcn nun dieHöchstsccligste von Anfang Ihrer Krauckheit von gar nichts Zeitliches hören wollen,sondern mit Hcrtzlichen Sehnen nur gewünschct Bald bei Ihrem JEsu zu sehn, so warvon der Zeit an, insonderheit Selbiger secligcs Verlangen darnach ungemein groß,wie sie denn vhncrachtet aller nnaus sprcchlicheu Angst und Schmcrtzeu wie wohl mitschwacher und ofst unter brvchcnen Stimme unanf hörlich die zivch ersten Vorlo desGeistreichen BnßLicdes: Ach GOtt und Herr :c. und andere schöne Trostreiche Gesängemehr, und darinnen sonderlich mit ungemeinen Nachdruck und Hcrtzcns Freudigkeitdie Worte: Weil du mein GOtt und Vater bist, dein Kind wirstu verlaßen nicht, duväterliches Hertz, w. Item: ach JEsn du mein Hülff und Ruh w. HErr JEsu Christ,meine zuflucht bist. w. dein Blut der Edle Safft. :c. gesungen und gcbcthct, und mitIhr ohne unterlaß Zu beten verlanget. Wenn die Leidtragende Eltern Sich zu Ihrgenahct, hat Sie bcyde Arm sehnlichst ausgestrcckct, deren Hände ergriffen, brünstiggcküßet und Sie, um Ihre beständige Liebe, auch, daß Sic doch Jhrcmhalben nichtsorgen möchten, gcbethen, sonderlich als Sie die Leidtragende Frau Mutter weinensehen, hat Sic selbe getröstet und Ihr beweglich zugeredet, Sie würde Sich ja darübernicht bekümmern oder betrüben, daß Sic Ihr JESUS zu Sich holen würde, auchdabcy vorgcstellet, wie scclig und wie wohl Ihr bey diesem Ihrem Erlöster sepu werde,und da Sic bald daranff etwas eingeschlummert, hat Sie voller Vergnügung ange-fangen: Ach was Freude? Ach was Hcrrligkcit? Ach Freude die kein Ohre gehöretund kein menschlich Hertz gcschmeckct! wie denn über die maßen hoch zu bewundern,mit was besonderer Gelassenheit Sie sich zu Ihrem Ende bereitet? mit was unüber-windlicher Gednlt Sie alle Ihre große Schwersten und Angst ertragen, mit wassonderlicher Begierde Sie Svntags, als den öten die Freuden Post, daß Sie noch denTag einschlafsen solle, zuhören gcwüuschet. Mit was Andacht Sie gedeihet? mit wasGeist Sic sich selbst getröstet und mit was Zuversicht Sic den Ancker Ihres Glaubensin die eröffnete Seiten Ihres JEsu gcsencket, ja wie sehnlich Sie sich mit den letztenzehr Pfennige deßen Theuren Leibes und Blutes ist Ihrer Heimfarth zurüsten den,6tcu Abends verlangetc aber doch allezeit Sich noch bcßcr und mehr zu deßen rechtwürdigen Gebrauch bereiten wollen. Wie aber in der daraufs folgenden Nacht IhreMattigkeit wieder über maßen zugenommen, Sie auch gegen Morgen wieder vonSchlage Anstoß bekommen, und den 7ten daransf es sich mercklichcr verschlimmert, Jaden 8. es Ihr gar starck von dem Haupte gesuncken, daß Sie dafür fast nicht reden
können