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Die Kinder sind betrübt die Itnterthanen klagen,
Und Frembte legen auch ihr Beileid an den Tag,
Mich dünckt ich höre fast den jüngsten Kcrrcn sagen,Als welcher fast für Gramm in Ghnmacht sincken mag,
O Schmerzlicher Verlust! Die Mutter ist gestorben!
Die Mnttcr welche mir nechst GGtt das Leben gabDie Mutter! welche mir viel Glück und lhcyl erwarbenDie Mutter wird gelegt, O Schmerhcns-Wort! ins Grab!
Ihr Leben höret ans! Und auch zugleich ihr Lieben,
Ihr Sorgen, ihr Gebeth, und ihre Gütigkcit,
Salt mich nicht der Verlust biß iu den Todt betrüben?
Ach ja ich bin betrübt! Ach ja es ist mir Leid!
Mas aber denn zuthun? Ist SIT nicht wohlgestorben?
Ja nu, wer seolig stirbt, das ist kein Ungelück!
Blieb Sie nicht durch den Glantz des Glaubens unverdorben,Und trieb, wie Marius, dadurch den Tod zurück?
Die allzubittre Seit hat Sie ja überwunden,
Und sieht in Ewigkeit mehr keinen Donners-Tag IDer schöne Frcytag hat sich bey IchR eingefunden,
Nun sie ist ewig frcy von allem Donnerschlag.
Ja sprichst du: Wo bleib ich? Wie wird cS mir ergehen?
Ach, bleibe nur an GGTT, so geht dirs ewig wohl!Wer wird mir alle Last nun helffcn überstehen?
Der vor gcholffen hat, weiß, wie Er Holsten soll.
Die Neider werden mich nn suchen zu beschämen?
Neid ist ein stumpster Sahn, wo Glaub und Tugend lacht.Allein, wer soll sich den» recht treulich mein annehmen?
Der frommen ksertzen hilfst, der nimbt Dich auch in acht,
Ty nun, so mäßige dein Trauren und dein Klagen!
Ihr nassen Augen stelt das herbe Meinen ein!
GGtt legt die Lasten anff, und hilfst auch selber tragen,
Nach trüben Molckcn kömmt ein Heller Sonnen Schein.
GGTT, der die Munden schlägt, weiß sie auch zu verbinden;
Er hat ein Vatcr-Hcrh, nimmt sich der Kinder an,Und hilfst in aller Noth das Leiden überwinden,
Daß es am Ende Heist: Ach GOtt hat wohl gcthn»!
Nun ITsus flösse selbst DIR seinen Trost ins ksertze,
Und nehme DITkh allstets in seine Treue ksand,
Er bleibe Deine Lust, Dein Theil in allem Schmertze,
So wird die Vittrc Zeit zn lauter
Was sich von Eberllcin und dessen Ahnen nennet,
Auch was von Werlher Heist, was Nenhanß Anverwaudt,Das werde lange Zeit vom Tode nicht getrennet,
GGTT schütze Groß und Klein durch seine vater-lhand,
DU aber, Stetigste, schlaff wohl in deiner Kammer,
Biß Dich dein JEsns rufst, zum schönen Freuden-Pol,DU bist nun mehr befreyt von aller Noth und Jammer,Ich schreibe nochmahls so: GOtt machet alles wohl.
«MUMMS 801-^.RL.
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