o schont der Todt Niemand?, er achtet keine Jahre,Ist mir das Ziel erreicht, so eilt er zn der Bahre,Die Hoheit, Diz'uitlst und angesehner Stand,
So wohl als Niedrigkeit verfällt in seine Ha»d.
lind solche Strcngigkcit hat müssen auch erfahren,
Die Woljl'gelioljrnc Jirau, bey ihren hohen Jahren,
Die /linder sind betrübt, und machen diesen Schluß:
(!) Weh daß die so balde sterben muß!
Jedoch was klagen SIL, daß dieser Fall geschehen?
Der Obriste Kl^lZlM'l' im Himmel hats versehen,
Was diesem nur beliebt, das hält ein Lhrist vor gut,lind nimmt es Kindlich an, obs noch so wehe thut l
Drum, Edle, werden Sie dann ihre Thränen stillen,
Uut GBtt zufrieden seyn, und seinen guten WillenNor gut und vor bekannt, auch billig nehmen an:
Denn was GBtt will und thnt, das ist höchst wohlgethan.
Indes; so will ick noch die Schuldigkeit erweisen,
Und Sie Sochseekigste stets in Gedächtnis; preisen,
SIE zieht zwar Himmel-an und find IHR Wohlergeh»,
Doch ich vermisse SIL, und mir ist WLH gescheht!.
Zum stets währenden Gedächtnis, und ausschuldiger Dancklmrkeit setzet dieses
Johann Wilhelm Hammer,
?»stor zu Wolfssbcrg und Breitcnbach,
Glt ich seyn nur geschickt den Jammer zu beschreiben,vor Schwachheit aber fällt die Faust und Feder hin,ich denn bis; ins Grab ein Siel des Unglücks bleiben?Nur Wunder! daß ich noch in diesem Leben bin.
Der Gönner wurde mir vor kurtzer Zeit entrissen,
Der mir in dieser Welt so manche Hoffnung gab,
Und seht, jetzt läst mich GBtt noch viel was härters wissen,
Wian trägt, o welch ein Schmcrtz! die Gönn'ri» auch ins Grab.
O höchst betrübter Fall ! der mich, Ach ! überzogen,
Lin harter Donnerschlag hat mich so zugcricht,
Daß ich für Ach und Weh, zur Lrde bin gebogen,
Und fast für Hertzeleid mich selbst mehr kenne nicht.
Nicht ists ein Donnerschlag der hohe Tannen splittert,
Und Städte zündet an, kein solcher ist es zwar,
Jedoch ein Knall, darob jedwedes Hertz erzittert,
Weil mau in Nenhaus sieht die schwartze Todten-Bahr,
Hilsf GBTT, wie lauscht auf uns der Todt an allen Luden I
Ulan kan für JHUl sich gautz und gar verbergen nicht,Wir mögen uns hin, wo wir immer wollen, wenden,
Lr bläset allen aus das schwache Lebens-Licht,
Und das erfahren wir auch jetzt an unfern Brten
Wir klagen aller Welt, die wir sind als verthrönt,
Da Jammer, Ach und Weh bey uns in allen Pforten,
Und da bey Groß und Klein die Klage-Stimme thönt.
Die