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Folge 3 (1880)
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wie seclig seyd ihr doch ihr Fromme»,

Die ihr durch de» u.od zu GGTT gekounueu!

Ihr seyd entgangenZlller Noth, die uus noch hält gefangen.

In unserer letzte» Noth hilff uus lieber HErre GBu.ev!

^Eun werde ich dahin kommen, daß ich GOttcs Angesicht schaue?

?1n1m 42, 3. Das ist das; hertzliche Verlangen, welches der König llnviä,und mit demselben alle geheiligte Kinder Gottes nach dem HErrn ihrenGOtt tragen, sie sind der Welt müde, des Lehdens satt, des Lebensnberdrnßig, und sehnen sich nach dem Himmel, nachdem secl. AnschauenGOttcs, Sie seufftzen: Wenn werde ich dahin kommen, daß ich GOttes Angesichtschatte! Dieser Gesalbte des HErrn war ein König, und dock; ein Mensch, einer vondenen Hohen aufs Erden, welcher doch sein mühsames Leiden hatte, seine Hcrrligkcitwar aufs Erden voller Unruhe, Denn nach dem Bericht der gelehrten Ausleger, hater diesen Psalm verfertiget in seinem Elende, da er entweder vor seiner Regierungvon dem Grimm des Lanls verfolget wurde, oder in seiner Regierung für seinemeigenen Sohn dem ^.dlolon fliehen, und sich jenscit bes Jordans im Laude dileaelanschalten mnste. In solchen bekümmerten Zustand knnte er dem HErrn seinemGOTT in öffentlicher Versammlung der Gerechten nicht dienen, sondern mnste sehnwie ein Rohrdommel in der Wilsten, Ivic ein Küntzlein in den verstöhretcn Städten,wie ein einsamer Vogel ansf dem Dache, Ulaliu 162, 7. Und dennoch war seinsehnliches Verlangen, daß er wolte gerne hingehen mit dem Haufen, und mit ihnenwallen zum Hause GOttes, mit frolocken und dancken, unter dem Haussen, die dafcyren, r, S, Die Wohnungen des HErrn waren ihm lieblich, seine Seele verlangte,und sehnete sich nach dem Vorhäfen des HErrn, sein Leib und Seel frcueten sich indem lebendigen GOTT, In demselben stehet er deutlich abgebildet die Hcrrligkeit desewigen Lebens, darinnen ewige Ruhe und Sicherheit zufinden. Zwar nach dem cusser-lichen Ansehen hatte der Gesalbte GOttes Oaviä wenig Hoffnung für dem erbittertenGrimm des Lanis zu den Wohnungen des HErrn zu 8ilod zu kommen, oder für derUnbarmhcrtzigkcit seines Sohnes ^.blylan daß irdische Jerusalem wieder zusehen;Nichts desto minder ist das sein bester Trost, dast ihm das Himmlische Jerusalem offenstehet, das kau ihm weder der feindseelige Laul, noch ungehorsame ^.dlolon verschließen,darein hoffet er gewiß zu kommen, Könte er nicht hafften in des HErrn Erbtheilaufs Erden, so werde ihm das Loß fallen ansfs lieblichste, und ein schön Erblheil imHimmel werden, 16, 6. darnach sehnet er sich, wenn er mit Verlangen saget:Wenn werde ich dahin komme», daß ich GOttcs Angesicht schaue? Er sähe denHErrn seinen GOit, und dessen Gnaden Antlitz in seinem Wort, daß er rühmen kante:In deinem Licht sehen wir das Licht. ?1, 36, 16. Weil aber der HErr zur Zeitder Noth, die diesen Gerechten ansf Erden umgeben, sein Antlitz offt verbarg, daß erklagen mnste: ?1, Ii), 1. HERR, warum trittcst du so ferne, und Verbirgeft dichzur Zeit der Noth? Ps, 13, 2, Wie lange verbiegest du dein Antlitz für mir?Als begehrte er, GOtt wolle ihn sein Antlitz lassen im Himmel in seiner Herrligkcitschauen und mit dem Ende seines Lebens ein Ende seines Leidens machen, so wolleer sein Antlitz schauen in Gerechtigkeit, er werde satt werden, wenn er erwachet nachseinem Bilde. Ps. 17, ste. Was dieser fromme König gcwnnschet, das suchen nochtäglich alle GOTT ergebene Christen, Sic sprechen: Wenn werde ich dahin kommen :c.

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