Dreher Abgesandten, als einen von Lüneburg, Der andere von Herrn Grafs JohannMartin zu Stolberg, Der dritte von Herrn Grafs Anthon Günther» zu Schwartzbnrg,und Mannsseld, benebst noch vielen andern Lavalliors und vamss in der Kirche zuGeHofen eingesegnet worden. Rechst diesem scynd seine hertzlich geliebten HochsecligenEltern eiffrigst bemühet gewesen, denselben gleich bcy herannahenden zarten Jahren,in der Vornehmsten, und zur Seeligkeit höchstnvthigen Wissenschaft der Gottesfurcht,und allen andern einen? davallisr wohl anständigen Tugenden, und Wissenschasften zuerziehen, da Er denn von Jahren zu Jahren, so wohl in litoris, als moribns zu ge-nommen, daß Seine gelicbtesten Eltern eine hertzliche Freude darüber spührcn lassen,und nachdem Sie gesehen, daß Er wegen seines von GOtt herrlich begnadigten talsnts,den Ruhm und Ehre seines Hoch Adlichcn Geschlechts nicht verringern, sondern viel-mehr vermehren würde; So haben Sie an seiner Rcknoation nichts ermangeln lassen,sondern Ihm in den? 13. Jahre seines Alters, als ^.nno 1663. zu seinem HerrnSchwager, dem damahligen Herrn Dom-Voolianck von Grotcn nach Havelbcrg geschickt,um daselbst denen stuckim jemehr und mehr ob zulicgen. Diesen? von seinein Hoch-secligsten Herrn Vater gegebenen Befehl nachzuleben, und die edlen Jahre seiner Ju-gend wohl anzuwenden, hat sich unser hochseeligster Herr Obcranfschcr enserst be-flissen i?? Ltnckiis, ck Rxsreitii», wodurch Er in so kurtzer Zeit solche Urokeetns erlanget,daß Er sich mit Bewilligung seines Herrn Baters, Lmno 1665. von Havclberg hinwegbegebe??, und in selbige??? Jahre auf die berühmte Hoch-Fürstl. Mecklenburgische Ritter-Schule nach Güstrau gewendet, wo selbsten Er seine Zeit in Ltnckiren, Sprachen undallen wohl anständigen Ritterlichen Übungen mit solchem Ruhm und Ehre angewendet,daß Er auch von der damahligen Hoch Fürstlichen Herrschafft zu Güstrau au Ihre??Hof genommen, und mit dem Hof - Oavaliers ck'itul begnadiget worden? In welchenDiensten Er auch eine Zeitlang gestanden, biß Er von seinen? Herrn Vater, demHochseeligsten Herrn t-tsneral-Feld-Marschall von Eberstein, befehliget worden, ????>seine stückig, völlig zu ablolviren, sich aufs eine Univerlriät zu begeben, welchen zuFolge Er vor andern die Welt berühmte Ilnivsrlität ckeria besuchet, und die bereitsgehabten Unnckarnsnta so wohl in stucküs, als oxsroitiis so excolirt, daß Er in seinen?Lebe?? die herrlichen Früchte davon genießen könne??. Weiln ???>?? zu völliger Hvatili-eirnng eines davailirs nichts mehr, als Reisen, und grosser Herren Höffe zu besehenübrig, hat Er nach vorgeschriebener Väterlicher lnltrnetion in GOttes Nahmen seineReise angetreten, und über Dreßden durch Böhmen, Mähre??, Oestreich, nach der Weltbckanten grossen, und herrlichen Käyserlichcn Residcntz - Stadt Wien gegangen, undnicht allein alles sehens - Würdige an dein Käyserlichcn Hofe und Burg, sondern auchdas jenige, was in denen darum liegenden Städten rswargva1>Is in Augenschein ge-nommen, nachher» hat Er sich nach Ungarn gekehrct, ????? sich solches Landes festeStädte und Raritäten völlig bekant zu machen, und endlich seine Rückreise wieder aufWien durch das Land ob der Enß, Slifft Passau, Bäycrn, Ober Pfaltz, Schwaben,Bamberg, in das Reich beschleuniget, und in demselbigen alle berühmte Städte undFürstliche Hose in Augenschein genommen, da Er den?? nach Endignng derselben zurhertzlichen Freude seiner hertzlich gcliebtcsten Eltern wiederum glücklich bey ihnen an-gelangct. Weil?? nun unser hochseeligster Herr Obcranfschcr von GOtt mit Heroschen,und tapffern Gemüthe begäbet war, hat Er sonderbare Lust zu??? Kriegs Wesen ge-tragen, und seiner Hoch Ndlichen Vorfahren erworbenen Ruh??? durch Tapsferkeit zi?erhalte??, und zu vermehren sich vorgesetzt, daher» Er sich ohn gefehr in den 18. Jahre
seines