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^.dralmm weiß von uns nicht, und Israel kennet uns nicht, dn aber HERR bist unserVater, und unser Erlöser, von alters her ist das dein Nähme, Ist'. I-XIV. 16.GOtt selbst verbeut solches bei) seiner höchsten Ungnade, wenn ein Mensch sich unter-stehen würde die Ehre, die GOit allein gebühret, einem Engel vder Menschen zugeben,llor. XVII. 5. Verflucht ist der Mann, der sich auf Menschen verlast llöl. XUII. 8.Ich der HErr, das ist mein Nähme, und wil meine Ehre keinem andern geben. Derheilige Xpoltol unterrichtet uns ferner, daß wir allein aus Gnaden gerecht undselig werden, wenn er seine Begnadigung der Barmhcrtzigkeit GOttes in CHristoJEsu zuschreibet: Darum ist mir Barmherzigkeit wicdcrfahren. Ach ja! GottesBarmhcrtzigkeit ists allein, welche uns unsere Sünde vcrgicbet, und erlasset die Misse-that den übrigen seines Erbtheils. Uioü. VII. 18. Barmhertzig und gnädig ist derHERR, gedultig und von grosser Güte. Er wird nicht immer Hadder», noch ewig-lich Zorn halten, Er handelt nicht mit uns nach unscrn Sünden, und vergilt unsnicht nach unserer Missethat. Denn so hoch der Himmel über der Erden ist, lassetEr seine Gnaden walten über die, so ihn fürchten, so fern der Morgen ist vom Abend,lässt er unsere Übertretung von uns sehn: Wie sich ein Vater über Kinder erbarmet,so erbarmet sich der HERR über die, so ihn fürchten. ?l'. (Uli. 8—13, Ists aberaus Gnaden, so ists nicht aus Verdienst der Wercke, sonst würde Gnade nicht Gnadesetz». Horn. XI. 6. Dieser begnadigte ^.xoltel will von keinen Wercken in derRechtfertigung eines armen Sünders für GOTT wissen, sondern schreibet alles derBarmhcrtzigkeit GOttes zu: Mir ist Barmhcrtzigkeit wicdcrfahren. Nicht um derWercke willen der Gerechtigkeit, die wir gethan haben, sondern nach seiner Barm-hcrtzigkeit macht Er uns seelig. ll'it. III. S. Denn aus Gnaden seyd ihr seelig wordendurch den Glauben, und dasselbe nicht aus euch, GOTTcs Gabe ist es, nicht aus denWercken. Uxü. II. 8. Nachdem uns Barmhcrtzigkeit vom HERRN wicdcrfahren ist,sollen wir das Licht unsers Glaubens durch Gottgefällige und in der heil. Schrisftgegründete gute Wercke leuchten lassen für den Leuten, daß sie unsere gute Werckesehen, und unscrn Vater im Himmel preisen. Natkü. V. 16. Nicht aber, daß wirunsere Seeligkeit denen Wercken wolten zuschreiben. Unser Heyland spricht zu allen,die sich auf ihre Wercke in Erlangung der ewigen Seeligkeit verlassen: Hättest du dirwas können erwerben, was dürfft ich denn für dich sterben? Dieser heilige RüstzeugGOttes lehret uns, daß die Heiligen GotteS nicht ohne Sünde sind, weil er sichallen Sündern vorziehet, und den grössesten Sünder nennet. Unter welchen ich derFürnehmste bin. Wenn die Heiligen Gottes für das Angesicht GOttes treten, so bittensie allezeit um Gnade und Vergebung der Sünden: Dafür werden dich alle Heiligenbitten zu rechter Zeit. ?l'. XXXII, 6. Sie entdecken ihre Sünden-Wunden, daß sieGOtt mit dem theuren Blut JESU CHristi heilen wolle, sie bekennen ihre Uber-tretung, daß GOTT derselben nicht gedenckcn wolle, sie offenbahren ihre Fehler, daßsie GOtt ihnen vergeben wolle. Sehet an den König vavick, der bittet GOtt umVergebung auch seiner verborgenen Fehler. Wer kau merckcn, wie offt er fehlet? ver-zeihe mir die verborgene Fehle. ?I. XIX. 13. Der Mann GOttes Hiob kau keinenMenschen finden, der für GOttes Augesicht rechtfertig bestehen möge. Ich weiß fastwohl, spricht er, daß also ist, daß ein Mensch nicht rechtfertig bestehen mag gegenGOtt. Hat er Lust mit ihm zu Hadder», so kan er ihm ans tausend nicht eins ant-worten. Uiod IX. 2. Unrecht thut man demnach im Pabstthnm, wenn man lehret,daß der Mensch nicht allein könne GOttes Gesetz vollkommen erfüllen, sondern er
könne