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fürchten? Der HERR ist meines Lebens-Krafft, für wem solte mir granen? Darnni sodie bösen meine Wiedcrsachcr, nnd Feinde an mich wollen, mein Fleisch zu fressen, müssensie anlauffcn und fallen. DI. XXVII. 1. 2. Der Herr ist mein Hirte mir wird nichtsmangeln, er wendet mich auf einer grünen Auen, nnd führet mich zum frischen Wasser.Er erquicket meine Seele, er führet mich auf rechter Strassen um seines Nahmenswillen. DI. XXIII. 1. 2. Die kräfstige Fürbitte JEsn des ewigen Hohen Priesterswird sie von aller Wiedcrwärtigkeit des Satans und der Sünde, und von der Gewaltdes Todes und der Höllen befrcuen, daß sie mit dem Xpoltol rühmen können: Wernull die Auserwehltcn Gottes beschuldigen? GOtt ist hie, der da gerecht macht. Werwil verdammen? CHristns ist hie, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch anfcrwecketist, welcher ist zur Rechten GOttcs und vertritt uns. Rum. VIII. 34. Denn JESUS,darum daß er bleibet ewiglich, hat er ein unvergänglich Priestcrthnm, daher er auchselig machen kau immerdar, die durch ihn zu GOtt kommen, und lebet immerdar, nndbittet für sie. Ilebr. VII. 24. 25. Sothane allcrbcwährtcstc Hcrtzstärckung hat derVpoltol und alle bußfertige Sünder genossen mit einem bußfertigen und zerschlagenenHertzcn, denn er zehlet sich unter die SÜNDER um welcher willen JEsns in dieWelt kommen, sie scclig zumachen. GOtt hatte den Menschen nach seinem Bilde er-schaffen, daß er ihm dienen solte in vollkommener Wcißheit, Heiligkeit und Gerechtig-keit, die ihm gefällig ist. den. I. 27. Allein durch die Verführung des Satans hattesich der Mensch im Paradicß von GOtt abgewendet, und wieder dessen ausdrücklichesVerbot von deni Baum des Erkäntuisses gutes und böses gegessen, nnd sich an Gött-licher Majestät schon vergriffen, daß er dadurch mit allen seinen Nachkommen unterdas Joch der Sünden, des Satans, des Todes nnd der Höllen gekommen ist. llon.III. 2. Aus solchem Elend kontc ihm keine Creatur weder im Himmel noch ans derErden helffen. Nicht einmal die heiligen Engel, weil sie endliche Creaturen sind,tonten der unendlichen Gerechtigkeit Gottes ein vollgültiges Lösc-Gcld zahlen. IndemVermögen der Menschen beruhete es auch nicht, denn alles Fleisch hatte seinen Wegverderbet, den. VI. 2. Ein Bruder konte niemand erlösen, noch GOtt jemand ver-söhnen. Denn es kostet zuviel ihre Seele zu erlösen, daß crs muß lassen anstehenewiglich. DI. XI,IX. 8. Das dem Gesetz, und allen Menschen unter dem Gesetz, dasist unter Gottes Zorn, Fluch und Verdammniß uninüglich war, sintemal es durch dasFleisch gcschwächct war, das that GOtt, und sandte seinen Sohn in der Gestalt dessündlichen Fleisches, nnd verdainmcte die Sünde im Fleisch durch Sünde, auf daß dieGerechtigkeit vom Gesetz crfodcrt, in uns erfüllet würde. Solche von JESU erwor-bene Gnade hat Daulm. genossen mit einem zerknirschten nnd zerschlagenen Herste»,daß er seine Sünde erkennet und bekennet. Er crkante, daß er ein Sünder seh, eingrosser Sünder, welcher sich eine geraume Zeit in dem Sünden-Schlamm herum ge-weltzet und den Nahmen des HErrn verlästert, und die Gemeine Gottes verfolget.Xot. IX. 2. Er klagte mit dem bußfertigen David über die grosse Menge seinerSünden, und bat um gnädiges Verschonen. HErr straff mich nicht in deinem Zorn,nnd züchtige mich nicht in deinem Grimm, denn deine Pfeile stecken in mir, unddeine Hand drücket mich, es ist nichts gesundes an meinem Leibe für deinen Dräuen,nnd ist kein Friede in meinen Gebeinen für meiner Sünde. Denn meine Sündegehen über mein Haupt, nnd wie eine schwere Last sind sie mir zu schwer worden.DI. XXXVIII. 1. Er fühlet so grosse Angst in seinen Gewissen, nnd in seiner Seelen,daß er sich für den fürnehmsten nnd grösten Sünder hält, wenn er saget: Unter
welchen