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Eingang.
Ine bewahrte Seel- und Geist erquickende Hertz - Stärckung ist es, welcheGOtt-ergebcne Christen von ihrem Hehland JEsu CHristv mit bußfertigenund gläubigen Hcrtzen erwarten, wenn sie senffzen:
Stärck mich mit deinem Freuden-Geist,
Heil mich mit deinen Wunden,
Wasch mich mit deinem Todes-Schwoiß
In meiner letzten Stunden,
Und nimm mich HErr, wenn dirs gefällt,
In wahrem Glauben aus der WeltZu deinen Anserwchlten.
Der Artzt, der dieselbe zurichtet, und erworben hat, ist der bewährte Artzt unserSeelen JEsus Christus, der Frommen höchstes Guth, und der einstige Brnnqvellaller Gnaden, welcher dem Volck Israel in der Wüsten die gewisse Versicherung gab,wenn sie würden der Stimme des HErrn ihres GOttcs gehorchen, und zu Ohrenfassen seine Gebote, und halten alle Gesetz, so wolle er der Kranckhcitcn keine ans sielegen, die er ans Egtzpten gcleget hat, denn er setz der HERR ihr Artzt, Dxod XV. 26,Das Freuden-Ocl, damit der HERR die Seinen stärckct und erqvickct, ist der HeiligeGeist, welcher von Gottseeligen Christen ein Freuden-Geist gencnnet wird. DieseBenennung gründet sich aufs die Worte Davids, darinnen dieser Gesalbte des HErrnum die Stärckung des freudigen Geistes GOttes bittet: Dein freudiger Geist enthalte
mich. In der Hebräischen Biebcl heissct er welches Wort einen zwiefachen
Verstand hat, theils Heisset es Lpiritus voluntarius <k lflontanuns ein freudiger willigerGeist, weil er ein williges, freudiges und gehorsames Hertz in denen Gläubigenwürcket, daß sie alles Crcntz, und alle Last, so ihnen die Hand des HErren um seinesWorts, wie auch um ihrer Sünde willen aufleget, oder ihren Glauben und Gednltzu prüfen, mit willigem Hertzen gednltig ertragen, und ihrem Schöpfer mit heiligemGehorsam gern dienen: Theils heissct es Lpiritus llsroions zzrinvixalis, ein groß-müthiger Helden-Geist, ein Fürstl. Geist, weil er mitten unter den grösten Crentz undTrübsal einen rechten Helden- und Fürsten-Muth denen Gläubigen giebet, daß sie un-verzagt und unerschrocken, was ihnen als Christen gebühret, großmüthig anfangen,erdulten und ertragen. Um diesen freudigen Geist GOttcs heben fromme Christenihre Augen auf zu den Bergen, und bitten GOtt um seine Krafft und Stärckung:Stärck mich mit deinem Freuden-Geist, Die stärckendc Artzeney, die sie mit wahrenGlauben von ihrem Erlöser erwarten, sind seine blutige Wunden und Nägelmahl, da-mit begehren sie geh.ilet zu werden, Heil mich mit deinen Wnndcn. Sic nehme»diese Worte aus dem der. XVII, II. Heile mich HErr, so werde ich heil, und dsl.Dill. S. Die Straffe lieget auf ihm, auf daß wir Friede hätten, und durch seineWunden sind wir geheilet. Indem sie nun die Heilung ihrer Seelen bitten, so ent-decken sie ihre Wunden, und ihre Schwachheit, daß sie auch seufftzen mit dem buß-fertigen Israel: Unsere Wunden sind so gar böse, daß sie niemand heilen kau, der.XIV. 13. Und mit dem Kindern Köhra: Meine Seele ist voll Jammers, und meinLeben ist nahe betz der Höllen. DI. DXXXVIII. 4, In solcher Angst wissen sie keineHülffe, und müssen mit dem bußfertigen Israel bekennen: Warlich es hat Israel keineHülste, denn am HErrn unserm GOtt, der. III, 23. Als fliehen sie zu ihrem Hetz-land JEsu CHristo, das er mit seinem heiligen Wunden ihre Sünden-Wunden heilen,
und