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thäter werde weg gehen, der mit seinem Gebet den verschlossenen Himmel eröffnet,nnd ihnen Regen nnd Seegen von oben herab erlanget hat. 1. RsA. XVIII. 41.Betrübt den Propheten Kindern, die Krone ihres Hanpts werde von ihrer Scheitelfallen, sie werden ihren Führer Verkehren, zu dessen Füssen sie gesessen, und sich vondem heil. Wesen und Willen des lebendigen GOttes unterrichten lassen. Betrübt demIMIa selbst, sein lieber Herr und Meister werde von ihm gerissen werden, der ihnmit geist- nnd leiblichen Wohlthaten reichlich versorget, daß er ihn mit allem Rechtseinen Vater gcnennct hat. In solcher Finsternis; zeigen sie ihm den hellen Strahlder Göttlichen Heiligkeit, wenn sie sagen: Der HERR HERR werde das thnn. dergrosse HERR HERR, von welchem alle Dinge sind, und haben ihr Wesen und sindgeschaffen. I. Lor. VIII. 6. Vpoo. IV. I. Der HErr über alles lebendige Fleisch.Unm. XXVII. 16. GOtt, der Leben und Odem jederman giebt allenthalben. Vct.XVII. LZ. GOtt, der die Menschen lasset sterben, und spricht: Kommet wieder Men-schen Kinder. NI. XL. 4. Es leuchtet zugleich ein Strahl des Göttl. Lichts, welchesdas Werck des HErrn nicht allein denen Propheten Kindern, sondern auch dem Pro-pheten Llila selbst geoffeubahrct hat, davon zeuget des Dlikv Antwort: Ich weiß eswol. Die Arth nnd Weise, wie der HErr HERR den Propheten Lilas werde weg-nehmen, war ihnen sonder Zweifel verborgen. Hatte gleich der HErr ihnen seinenGöttl. heiligen Rath gcoffenbahret, doch wüsten sie so eigentlich nicht, daß solch weg-nehmen mit feurigen Rossen nnd Waagen geschehen werde, und dieser theure Prophetdes HErrn nicht sterben, sondern lebendig in das Paradieß GOttes werde versetzetwerden. Das werde nach der wunderbaren Regierung des HErrn noch HEUTE ge-schehen, ehe sich die Sonne zu ihrem Niedergang neiget, so werde ihre Sonne wegsehn, und nicht mehr gesehen werden. Was der Wunder-Mann GOttes lAiao vomHErrn gebeten: Es ist genug, so nimm nun HErr meine Seele, denn ich bin nichtbesser, denn meine Väter. 1. Ilox. XIX. 4. Das werde noch HEUTE erfüllet wer-den, er werde den Todt nicht sehen, sondern lebendig in den Himmel fahren.
Wenn dieses Wort des HERRN: Weissestn auch, daß der HErr wird deinenHerrn heute von deinen Häupten nehmen? am den 24. Letobr. vorigen 1717. Jahreszu uns geschehen wäre, was für Schrecken und Betrübniß würde bcy uns entstandensehn? Und doch ist an diesem Tage geschehen, was der verborgene, doch heilige Rathdes HErrn beschlossen hatte. Denn an demselben hat der HErr nnscrn Herrn, unfernliebwerthesten Gerichts - Herrn den wehland Hochwohlgebohrne» Herrn, GerritChristian Ludwig von Lbcrstein, Sr. Kvnigl. Mas. in Pohlen, nnd Chur-Fnrstl.Dnrchl. zn Sachsen, wie anch Sr. Hochfürstl. Durchl. zu Anhalt rolpsotivs Ober-Aufsehern des Fürstenthnins Harhgerada, Ober-Berghanptmann, Obristwachtmcisternder Ritter Pferde, nnd Ober-Forstmeister zc. Erb- und Gcrichts-Herrn auf Geha-uen Neuhäusl nnd Paßbrnch, auch Inhabern der Grast. Mannstfeld. Aemtcr Lci-nnngcn und Mohrnngcn, durch einen sanfften und seeligcn Tod von unfern Hauptcnweggenommen, und unsere Feyertage in Trauren verwandelt. Lmros VIII. 9. DerTag war ein recht betrübter Tag. Betrübt der hvchstbetrübten HochwohlgcbohrnenFran Witwen, welche Ihre Augen-Lust, Ihre Krone, und Ihren Schmuck vcrlohren,daß Sie mit dem bekümmerten Mob klaget: GOTT hat meinen Weg verzäunet, daßich nicht kan hinüber gehen, und hat Finsternis; auf meinen Steig gestellet, Er hatmeine Ehre mir ausgezogen, und die Krone von meinem Haupt genommen. Er hatmich zubrechen um nnd um, nnd lasset mich gehen, und hat meine Hoffnung ausge-rissen.