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orckinircu, und machte ihn zu ciucm auscrlvehltcn Rnst-Zcuge. der seinen Nahmentragen niuste, für die Hehden, für die Könige, und für das Volck Israel. Act. 9. Dasalles erkannte Paulus vor ein Wcrck der Barmherzigkeit GOttcs. und sprach: I. Tim.l. Das ist je gewißlich wahr, und ein thcncr wcrthcs Wort, daß Christus JEsnSkommen ist in die Welt, die Sünder scclig zn machen, »ntcr welche» ich der für-»chiiistc bin. Aber darum ist mir Barmhcrhigkcit wicdcrfnhrc». nnff daß n» mirvornehmlich JESUS CHristns crzcigctc alle Gcdult zum Excmpel, denen die daglänbcn sollen, znm ewigen Leben. Doch warum suchen wir GOTTES Barm-hcrhigkcit an frcmdden Beispiele», mcrcket aufs eure eigene Wege ihr werdet finden,daß GOTT eurer nach seiner Bnrmhcrhigtcit. die da groß ist. gedacht hat. dast er euchzu seinem Ebenbild erschaffen, euch Leib »nd Sccl gegeben, auch biß hichcr erhalte»ists nicht ein Wcrck seiner Barmhcrhigkcit. daß er euch durch das Blut seinesSohnes von Sünde, Tod. Tcnffcl und Hölle, erlöset und errettet von der Obrig-keit der Finstcrniß, und versehet in das Reich seines lieben Sohnes, an welchenwir haben die Erlösung durch sein Blut, ncmlich, die Vergebung der Sünden.Col. I. Ists nicht ein Wcrck der Barmhcrhigkcit. daß er euch durch den Heil. Geist,vermittelst scincS Wortes, zu seiner Kirchen bcrnsfcn, crlcnchtct. bekehret, gchciligct,nnd in wahren Glnnbc» an JEsnm biß hichcr erhalten. O lasset doch alle dieseGüte eures GOttcs nimmer aus euren Hertzcn kommen! Stehet ihr des Morgensaufs, so gedencket an die beschirmende Barmhcrhigkcit GOttcs. die euch die vorigeNacht bewahrt, tretet ihr an wer Ampi, so gedencket an die hclffcndc BarmhcrhigkcitGOttcs. die euch zn den Wcrckcn eurer Hände tüchtig macht, gehet ihr auf eurenWegen, so erinnert euch der begleitenden Barmhcrhigkcit GOttcs, die euch, wieJacob die himmlische Mahanaim, vergcscllschasftet, setzet ihr euch an eure Tische, sogedencket an die speisende Barmhcrhigkcit GOttcs, die euch nnd die Eurigcn sättigetmit Wohlgefallen, leget ihr euch des Abends nieder, so gedencket an die erhaltendeBarmhcrhigkcit GottcS, die euch unter ihrer Vorsorge, den Tag wohl vollenden lassen,saget alle mit David aus dem 26tcn Psalm: HErr deine Güte (ich setze hinzu) HErrdeine Barmhcrhigkcit ist stctS für meinen Augen.
Hiernechst treffen wir in den erklärten Text-Worten auch an einen Vcrmnhnnngs-Stci» zu unserer Besserung, ans welchen das Bilde eines Mohren zu sehen, sammtdieser Betrifft:
Wer durch Beständigkeit sucht wahrer Christen Ruhm,
Des Jugend ist GGtt lieb, wie auch sein Altcrthum.
Es wird zwar Key den Propheten Jeremia im Igten der Mohr in keiner guten Deu-tung angeführet, wenn GOtt der HErr saget: Ka» auch ein Mohr seine Haut wan-deln, »och ein Paeder seine Flecken, so könnet anch ihr gutes thun, weil ihr desbösen gewohnt sehd, wir aber ziehen es aufs eine heilsahmc Bedeutung der Christ-lichen Beständigkeit, die uns durch die unveränderliche Mohren-Hnnt wird zu Gemüthgefnhret, ncmlich an GOTT im Gcbcth. im Glauben nnd Bewahrung des gutenGewissens, fleißig zn gcdencken, die Sünde beständig zn vermeiden, seine Jugend»nd alle Zeiten seiner Lebens-Jahre beständig wohl anzuwenden, damit auch wirder göttlichen Barmhertzigkeit uns erfreuen mögen. Haben wir in unserer Kindheitmit GOtt den Bnnd eines guten Gewissens bcy unserer Tnnffc aufgerichtet, lassetuns dabey beständig bleiben, Glauben und gut Gewissen biß ans Ende bewahren,
sind