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Freude mi dcro Ihrer hcrtzgcliebtcn Jungfräulichen Tochter würden gesehen und er-lebet haben. Aber weil dieselbe bald vollkommen worden, und Ihre Seele GOtt ge-fallen, so hat Er auch mit Ihr gccilet, ans diesem vergänglichen elenden Leben - Dennwas Ihre von der LiebcsHand Ihres himlischen Vaters zugeschickte LcibcsKrankhcit,und darausf erfolgten Seligen Hintritt belanget: So hat dieselbe sich am I. Monats-Tag Hobrnar. instchenden 1670. Jahrs unpaß befunden, darausf niedergelegt, undso dann die allgemeine Blattern sich beh ihr ereignet, wozu denn auch ein gefähr-licher Zufall eines hcfftigcn und anhaltenden Nasenblutens sich gefunden, und ob mangleich dagegen einen verständigen Noäionm, ncbcnst allerhand dienstlichen illoäica-montan gebraucht, und an trcuflcissiger ja Mütterlicher Wartung, nichts erwindcnlassen, hat doch solches alles, nach GOttes Rath und Willen nichts sruchtbarlichesetkootniron können und wollen, sondern es hat die Leibes-Schwachhcit und Berlicrungaller Kräfftc, sonderlich wegen des vorgcdachten anhaltenden Nasenblutens je mehr undmehr überhand genommen. Bei) so anhaltender und stündlich zunehmender Schwach-heit und Augenscheinlicher Lebensgefahr, wurde ich ans Leinungcn zu Ihr nach Neu-häusl den 8. ?sbr. erfordert, da ich Sie denn in gedachter grosser Schwachheit ge-funden, mit GOttes Wort, schönen Sprüchen und Gesängen möglichst getröstet, welchenTrost Sie auch mit gantzem Hcrtzen angenommen, sich auch selbst mit allerhandschönen, Ihr aus GOttes Wort wohlbekanten TrostSprüchcn und Liedern, absonderlichunserm LeichText, Was mein Gott wil das geschch allzeit, (als welchen Sie zumöfftcrn wiederhohlet, auch ich und die Anwesenden mit Ihr singen und beten müssen)wohl und reichlich zu trösten wissen. Und als ich unter andern Sie erinnerte, Ihrlieber HErz JEsus, wehre ja Ihr liebster Freund und Seelen Bräutigam, der Sicgewißlich weder in dieser noch keiner Roth, ja auch in: Tod selbst und nimmermehrlassen könte noch würde: Sähe mich die Sel. Jungfer an, und fragte: Wer ist meinBräutigam? Ich antwortet: Ihr liebster HEre JEsns, der hat sich in der H. Tanffemit Ihr verlobet, wie Er sagt; Hol. II. Ich wil mich mit dir verloben: ErfreueteSie sich so höchlich hierüber, daß Sie auch in Ihrer grossen Angst anficng zu lächeln,hierdurch nichts anders bezeugend, als die innigliche wahre Hertzens und SeelenFreudcüber diesen Ihren Himmels und SeelenBräntigam: Welches mich denn auch selbsthertzlich erfreuete und bewegte: Fieng auch alsobald an mit Ihr zu beten: Wie binich doch so hcrtzlich froh, daß mein Schatz ist das A und O w. Als es nun abendwurde, und ich mit dem Herne FeldMarschall, als Herne Vater, und andern anwesen-den Hochbetrübten, zur Mahlzeit gieng, wurde ich bald wieder hiervon, zu der Sel.krancken Jungfer zukommen, crfodert, da sich dann schon Vernnnfft und Sprache zuverlieren beguntcn: Ich Ihr aber alsobald zurieff: HEre JEsn dir leb ich, ec. auch fragte:Ob Sic Ihren HErne JEsum fest in Ihren Hcrtzen behalten, auch ausf desselben Blut,Tod und Verdienst sterben wolte: Neiget Sie mit Ihrem Häupt, und anwortet, wie-wohl mit schwacher Stimm jedoch so laut und deutlich daß ich und alle Anwesendenmb Sic herumb stehende, solches wohl vernehmen knnten: Ja. Und dieses war Ihrletztes auch seliges GlanbcnsWort und Bekäntnüs aufs dieser Welt. Hierauff schicktees sich alsbald mit Ihr zu einem seligen Ende, wie sie denn nach etlich wenig ge-lassenen Sensftzern, sanfft und selig, ohn alles fcrncrs zucken oder bewegen, einschliefstund Ihren Geist und Seele welche ich Ihrem lieben HErm JEsu mit hertzlichcnWunsch, Gebet und Senfftzen zu treuen Händen, wie Er sie meiner SeelenSorge hieranvertrauet hinwieder anbefohlen, auch in solche seine Hände anffgab: Welches geschehen
aufs