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Mäi'iMliche Grab - ^chrifft.
i.
M^sGl dein, ja ewig wol!
HADenr' alle seine Sünde,
War' auch derselben Maaß so voll,
Das er in Tausend Furchten stünde,
Gar, ihrenthalb, verdammt zn werden:
(Dem keine Gvaal dann gleicbt, ans dieser gantzen Erden.)Für GGTT,
(Ghn' allen Spott)
Nicht zugerechnet werden sol:
Zwar sag' ich noch einmalHut Ernst in solchem Fall,
vnd weil ein solches wol in Gottes Wort' ich finde:
Wol dem, ja ewig wol!
Ist aber denn ein Mann
Der dieses wol gewiß sich rühmen kan?
Ja: Wer nur glaubt,
Sein' vbcrtrcttung GGtt bekennt,
Beständig bleibt,
vnd sich vom bösem Wege wendt:
Der ist mit Gott so wol daran.
Denn GGttes Sohn,
Der Gnaden-Thron,
So wüßt von keiner Sünde nicht,
Und sich doch ließ für uns zur Sünde machen,
Der hat ihm solches srey gcschenckt,
Wer aber noch was mehr davon zu lesen druckt?
Der wiß' und mcrcke dann:
Das nun für GGTT geschlichtet sind,
(Dör Sünden schuldiges Menschen Kind!)
Des Sünders gantz vcrzweisfclt bös; gewesne Sachen:
So gar, das kjölle, Tod, und Gottes Zorn-Gericht,
An Ihm' hinfort gar nicht mehr können hasften.
Diß ist der armen Sünder Schild,
Mit welchen vormals auch, sich, guten Friede schafften:
Manasse, David, ja, der Schcchcr der doch, wild,
vnd wüste gar genug, sein Leben zu gebracht:
Sich aber doch zn letzt noch hat bedacht:
Sic haben all' erlangt, Vergebung, lhnld' und Gunst,
Bep GGTT,
In ihrer grossen Sünden-Noth.
Drum lern wer lernen kan, die allergrößte Kunst!
II.
Der Lerr von EbersteinDer kluge ljcld
vnd Tapffre General im Feld,
Uat diese Kunst recht wol gclcrnet:
All seines Gertzens Angst und Pein,vnd Ecntncr-schwerc Sünden-LastSo ihm ließ weder Ruh noch Rast,