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Folge 3 (1880)
Entstehung
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166
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Schluß-Rede.

ivol in des Himmels Throne,

Singt Er Lob, Ehr und Preyß,

Da er nun ewig wohnet,

Ins Himmels Paradeiß.

Seinem seligem Leibe nach aber, dieses;

Sein Jammer Trübsal und ElendIst kommen zu einein seligem EndEr hat getragen Thristns Joch,

Ist gestorben, und lebet noch!

Ob nun gleich, denen Hinterbliebenen, nicht wohl, sondern sehr wehe geschehenist, durch den Todes-Fall, dieses Christsclig vielgcmclten Herrn General Feld-Marschallsvon Ebcrstein, diewcil das Uralte HochAdeliche Haust und ?amilia. von Eberstcin,Ihren, bcy Kciyser, Königen, Chur- und Fürsten, so hoch angesehen, und danncnheroauch ihnen ingesambt so Nutz gewesenen, Herrn Vater, und Senioren, dadurch cinge-büsset, Kirch und Schulen, einen Milden und Frcygcbigcn Patron, vcrlohren, dieUnterthanen aber ihres Schutz-Herrns Verlustig worden sind. So mögen wir dochgar keines Weges gerade machen, was GOtt der HErr gekrnmmct, noch dcmselbigcnmistgönnen, seinen herrlichen Wechsel, daß er ncmblich, all seine Müh und Arbeit, mitbeständiger Ruhe, Friede und Ergötzlichkeit: Seine langwürige Leibes Unpäßlichkeitund Schmcrtzen, mit volkommencr und beständiger Gesundheit: Summa das Zeitlichemit dem Ewigen, und den Tod mit dem Leben, eoiumutiret hat: In mehrer Erwcgungauch, daß es gleichwol ist als wcre dieser Hochscligc und nützliche HochVornehmeMann nicht gestorben, weil er seines gleichen, in vier tapffercn Nestors-Söhnen hintersich gelassen: Einen Schutz wider seine Feinde, und die den Freunden wieder dienenkönnen. Der Gott alles Trostes, gebe, denen Hoch-Adelichen Herren Söhnen, Hoch-Adelichcn Frauen Töchtern, auch HochAdclichcn Kindes - Kindcm, und endlich allenHochAdelichcn nahen Anvcrwanten, Kirchen, Schulen, dcßglcichcn allen Relst-zotivo Be-ambten, Dienern, Unterthanen, und wem meh: solche: TodesFäll angehet, ChststlicheGedult, und daß Sic sich der Göttlichen allein weisen und heiligen vilstolition gc-horsamlich unterwcrffen. Denn wie es dem HErrn gefallen hat, so ists ergangen:Der HErr hats gegeben, der HERR hats genommen, der Nähme der HErrn, setzgcbcncdcpct.

Uns aber alle:scits, wie wir hier versamlet sind, wolle dcrselbigc Hochgebenc-depete Gott lehren und bedrucken lernen lassen, daß wir sterblich sind, damit wir unszu einer seligen Nachfarth, gefast und geschickt halten, und wann dann nach seinenGöttlichen Rath auch unser Sterbstündlein kömmt, wir auch alle mit einaude:, sambtuud sonders, den guten Kampfs des Glaubens kämpffen, alles wol austricksten, dasFeld behalten, und das ewige Leben, crgreiffcn mögen. Darum wer auch nuu daßvon Hertzen mit mir begehret, der spreche auch von Hertzen mit mir: AMEN.

Und hierauff auch: Ein gläubiges andächtiges:

Vater unser, etc.

Und hierauff nuu wende Ich mich zum endlichem Schlüsse, ehe und bevor vondieser mir anvertrauten Cantzel abgehe, zu dem Herrl. und wolseligem Cörper, unscrsöffters hocherwehnten Herrn Gcncral-Feld-Marschalls von Ebcrstein, ergebe und befehledemselben, dem dreyeinigem GOtte, Schöpfser, Erlöser und Heiligmacher durch nach-folgendem Segen:

GOtt