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Folge 3 (1880)
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Lebens - Lauff.

indeme Hochgedacht Se. Königliche Mayest. in Demiemarck Ihn nicht allein unter dieZahl dcro Ritter aufgenommen, mit dem wircklichen Ritter Orden begnädiget, sondernauch fast ungern Anno 1662. (Drucks,, m. h, 166Z) ans Dero Dienste lassen wollen,als Er aber darümb inständig so wohl wegen heran wachsenden Alters als auchschlechten Znstand seiner Güter, Unterthänigst angehalten, hat Er solche in soweit unddas Er jedoch der Cron Dcnnemarck mit Treii und gutem Rathc beygethan bleibenmöchte, erhalten; So bald Er nun Höchstgcdachter Snr. Königl. Mayest. von Dcnne-marck wirckliche Dienste qvitiret, ist Er so fort anderweit von einigen Potentaten, auchunter der Hand von den Herrn Staden in Holland nebst grossen prämalign erfordertund begehret worden, weilen aber auch Seine Churfürstl. Durchl. zu Sachsen, UnserGnädigster Herr Ihn eben damals auch in dero Dienste beruffen, hat Er aus Liebeseines Vaterlandes und gehorsahmster Pflichtschnldigkeit, gegen seinem GnädigstenChurfiirsten und Herrn alle andere Ihm und den Seinigcn Höchst xrovitnbils con-ckitionos ausgeschlagen, und Höchstgedacht Snr. Churfürstl. Durchl. seinem GnädigstenHerrn unterthänigste gehorsahmste Folge geleistet, die Ihme dann in selbigen Jahreauf Dcro Festungen Plcisscubnrg zu Ihrem Gehcimten und Krieges Rath, GeneralFcld-Marschallen, Cammer-Herrn und Obristcn zn Roß und Fucß, gnädigst be-stellet, daß Er nun solche bis in seine Grube hoch voneriret, mit treuem Rathe aufjedesmalige erfordern Unterthänig an die Hand gangen, in allem ChurfiirstlichenGnädigen Befehl gehorsahmst nachgelebet, und seiner Bestallung gemäß Treu gehor-sahmlich erwiesen, darvon werden Sne. Churfürstl. und Chur-Printzliche Durchl. Durchl.zu zeugen selbst Gnädig geruhen, und versichert hintcrlasscne Liebe Seinigcn, dicser-halb nicht wenig, Dero theils selbst Händige theils andere an Ihn ergangene Hand-Schreiben und Ihm stets erwiesene ungemeine Hohe Churfürstlichc Huldc und Gnade,und wollen davon weil es allen bekant, wier vor itzo nicht weitlänfftiger Erwehnungthun, sondern es darbey lassen, daß fast an allen Haupt Strömen in Teutschlanddurch die Hülfe des Höchsten seine Tapferkeit und Ritterliches rühmliches Verhalten,bekant worden, auch an vielen Oertern dieses sein Ableiben Hochbedauret, und beydiesen gefährlichen Zeiten wieder gewünschet wird :c. Gleichwie Er sich nun ober-zehlter Massen in allerhand Krieges Hxpockitionen tapfer und unverdrossen jederzeiterwiesen, also hat Er nicht wenigern Ruhm und Ehre eingeleget, wann von denhohen Potentaten, welchen Er gedienet, bald hie und da, an Königliche, Chur- undFürstliche Hohe Häupter abgeschicket worden, und seine Ägxterität und Geschicklichkeitmit dero Vergnügen sehen lassen.

Was nun serner des Wohlseel. Herrn General Feld-Marschalls Ehestand betrifft,so hat Er sich erstlich Anno 1633. zu Cassel unter fleissiger Anruffnng Gottes in einChrist-Adelich Ehe-Verlöbnis eingelassen, mit der Hochcdelgebohrncn, Hoch- Ehr undTugendbegabtcn Frauen Anna Marien Gebvhrnc von Kalenberg aus dem HauseRothwürsten, Witwe von Stockhauscn, Herrn Obristen Heydcnrcichs von KalenbergEheleiblichcn Schwester, auch daselbst in Anwesenheit Fürstlicher und anderer StandesPersohnen seine Hochzeitliche kkoktivität gehalten, mit welcher Er dann eine gantz ge-rnhigliche und friedliche Ehe besessen, wann aber der Höchste Sie in wehrender Be-lagerung vor Torgau mit Schwachheit hcimgesuchet, auch von dieser nichtigen Weltden 2. April 1637. wieder abgefordert, hat Er selbige daselbst Ehrlich und Ihren,

Stande