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Folge 3 (1880)
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Lebens - Lauff.

haben Sie Ihm den 7. Rsbruarü anno 1646. zu Ihrem dsnsrai Insutonant, dou-vsrueur aller Ihrer Festungen und festen Plätze, Geheimten und Krieges - Rath,Obristen zu Roß und Fuß bestellet, dahero denn in wehrender Zeit, unterschiedeneOertcr als Butzbach, Kirchau, Blanckenstein und Wolckersdorf belagert, und einge-nommen, auch manche rooontrs mit Unterhesscn tapfer und glücklich gehalten, hieraufist Er von dem Dmchlauchtigstcn Ertz-Hertzog Rsoxoläo in Königliche SpanischeDienste zu treten, zu drehen unterschiedenen mahlen erfordert worden, weilen aber dieRömische Käyserl. Majest, RoräiimnSus Illtius Ihn in dcro Dienst begehret, und anIhr Fürstl. Gnad. Land-Grass Georgen selbst dicserhalben, und daß Sie Ihn in deroDienste lassen möchten, geschrieben, hat der Römischen Käyserl. Majest. Er unterthänigsteFolge geleistet, und sich in dero Dienste begeben, wie Er den von deroselben den 28.Martii Anno 1648 zu wircklichen Feld-Marschall Lieutenant erkleret und angenommenworden, auch bey Zeiten des Rioicelomlni und Holtzapfels bis nach getroffenen Frieden,den rechten Flügel bey der HauptArmee höchstrühmligst und also eommnnciirst, daßHöchstgedachte Käyserl. Majest. ein sattsahmes allergnädigstes Gefallen darob gehabt,Ihn auch dasselb zu zweyen unterschiedenen mahlen in den Grossen Stand zu erhebengnädigst anerbieten lassen; Und da Er der Seinigen halber nicht länger in deroDienste unterthänigst tübtiltiren können, Ihme durch dero Käyserl. Handschreiben ausWien den 15. Julii Anno 1649. auf sein unterthänigstes ansuchen seine Erlassungwieder gegeben, und sich vor die Ihr geleistete treue Dienste, allergnädigst bedancket,darauf Er sich dann ans seine Güter begeben, dieselbe so viel die Zeit leiden wollen,wieder in Stand gebracht, und bis Anno 1657. dasselbst stille gesessen, bis selbigesJahr Sn. Königl. Maycst. von Dennemarck und Norwegen Rricisrieus Lortins Ihnin Dero Dienste allergnädigst begehret, da Er denn von dem Durchlauchtigsten Chnr-fürsten und Herrn, Herrn Johann Georg dem Andern unterthänigst ümb Erlaubungdessen angehalten und erhalten. Worauf Er sich denn nach der Königlichen DänischenResidcntzStadt Kopenhagen erhoben, und daselbst von höchstgcdacht Seiner Königl. May.zu Dero General FeldMarschallen in Reich und Dero Landen angenommen und be-stellet worden.

Nach getroffenen ersten Frieden aber, haben Sie Ihm zu Ihrem General Feld-Marschall in Holstein, General Gouverneur über Dero Festungen und Wlioo in denFürstenthümern Schleßwig, Holstein, Drosten der Grafschaft Pinneberg, auch Obristenzu Roß und Fueß, allergnädigst bestellet, da Er denn so wohl vor als nach derRuptur bey grosser Gefährligkcit, sich so treu gegen seinem Könige erwiesen, und alleOerter oonlorvirst, daß darvon noch diese Stunde gantz Ditmarsen und andere König-liche Plätze mit höchsten Ruhm reden, solches auch vielen gnugsam bekant, wie Erdenn sonderlich dem Herrn PfaltzGrafen von Sultzbach Fürstl-Dnrchl. in der WilsterMasch und Ditmarsen viel zuthun gemacht, auch in wehrender Zeit dem Feinde imStifst Brehmen und ans der Elbe sehr grossen Abbruch gethan.

Was seine Tapferkeit guter Rath und donäntto aufs Fühnen gefruchtet, solcheswollen gelibter Kürtze halber, weilen es jederman bekant und die Raum in aller Weltes ausgebreitet vor itzo weitläufftig nicht erzehlen noch anführen, denn ja dieserhalbsein Ruhm noch bey Freund und Feind nach seinem Tode grünet, auch ein nicht ge-ringes Zeichen seines Wohlverhaltens, Tapferkeit und treugeleisteter seiner Dienste ist,11 indeme