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Nonumsnt oder Grabmahl.
1. I» all mlscrm Gcbcth, sonderlich aber, wenn wir meine», als höre nns Gott nicht.
2. In langwürigcn Crcnh- nnd Kranckhcit.
3. In Anfechtung wegen unserer Sünden.
4. Im Tod' »nd Sterben.
Und daran gar nicht zwciffeln, daß es uns allen dadurch die wir ihnen, in derBeständigkeit nachfolgen, auch gelingen werde, daß wir den guten Kampfs des Glaubens,mit Bimotbeo dem Jünger Pauli, und unsern Wolscl. Herr Feld-Marschalle auchkämpffen, und daß ewige Leben ergreiffen werden. Lasset uns nur Gott den Herrnim Glauben seines Sohnes unscrs HErrn JEsn Christi, mit dem össters nnd vielmalsselig gepreysetcn Herrn General Feld-Marschälle von Ebcrstcin, össters auch, unddurch unser gantzcs Leben, getrost seines Eydes erinnern, und also singen nnd beten:
Gedcnck HSrr an den theuren EydDenn du selbst hast geschworen:
So wahr du bist von Ewigkeit,
Ich soll nicht seyn verlohren,
Ich soll nicht kommen ins Gericht,
Und den Todt ewig schinecken nicht,
Dein Heyl wollstn mir zeigen!
Denn was wolte doch unser gläubiges Gebeth hindern und aufspalten, dieweilja derselbigc so da geschworen hat: So wahr als ich lebe, der jenige ist: Welcher iUsalm.Gebeth erhöret, darum auch alles Fleisch zu ihm köinpt? Ja welcher zu beten, uns U X V.außdrücklich befohlen, und desselbigen Erhörung, so tröstlich zugesagt hat? I-.
Welch Creutz soltc nns zu bitter und schwer? Oder welche Kranckheit zu lang- ^o/mXVI.würig düucken? Dieweil doch der, so den thenren Eyd geschworen hat, von des Gott-losen Bekehrung und Leben nns alle unsere Sünde vergibt; »nd heilet all unser Ge-brechen: Ja, unser Leben vom Verderbe» erlöset, nnd unS krönet, mit Gnade I'saiM:und Barmhcrhigkcit, Und dar zu auch noch: Unser Trübsal, die zeillich und leicht L!III. 3. 4.ist, eine ewige und über alle Maaß wichtige Herrligkeit schafft, uns die wir nicht II. <7or. IV.sehen aufs das Sichtbare, sondern aufs das Unsichtbare, denn was sichtbar ist, das ist 18.zeitlich, was aber unsichtbar ist, das ist ewig. Denn das ist gewißlich wahr: Sterbenwir mit, so werden wir mit Leben. Dulten wir mit, so werden wir mit herschen, II. B/m. II.verläugnen wir, so wird er uns auch verläugnen, glauben wir nicht so bleibt er 11,12.treue, er kau sich selbst nicht läugnen.
Solte uns aber etwa» die Menge unser Sünden über mögen bevorab wennwir befinden, daß ihrer soviel sind, wie des Meeres Sand, und uns schon über unserHäubt gehen, und wie eine schwere Last zu schwer werden, daß auch unser Hertz darunterbebet, unsere Krafft uns verlässt, und daß Liecht unser Augen nicht bey uns ist? Nein.
O nein. Diese sollen es uns auch, die wir an der angebotenen Hoffnung, als aneinem sicherem Ancker unser Seele, halten, gar nicht thuu: Weil der, so den theuren I.^o/t. III.Eyd geschworen und gesagt hat: So wahr als ich lebe, spricht der HEr: HErz. 2lZ.Grösser ist denn unser Hertz und erkennet alle Ding. Nnd der feste Grund Gottes II. II.bestehet, und diesen Sigel hat: Der HErr kennet die Seinen. 19.
Soltc uns denn endlich, (weil es doch sonst nichts, nicht ausrichten kau, auchkeine Trübsal und Angst nicht) etwan der Tod schrecken, und uns scheiden, von derLiebe Gottes? O nein, nein, gar nicht: Weil der Tod verschlungen ist in den Sieg. I. <?ar. XV-
Und