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Folge 3 (1880)
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Als Senior mehr zn geben

Ist leider mir versagt;

Doch, daß ich's durst' erleben,

Daß hochempor geragt

Drei SchlösserZÄikmtviu" erstanden,

So voll Geschmack nnd sinn'ger Hier,

A)ie Bcssres Dn in unsern Landen

Zu sehn wohl kaum erwiinschest Dir;

Das macht auch mich ganz stolz und reich,

In aller Demnth doch auch weich!

Die übemtsiue, die sie erbaut

And Gottes Gnad' so reich geschaut,

Sind II«,tu ix, °°) IZnIiluin") und iilux,")

(U)ozu ich noch: Narxrotb nnd Paulchen füge stracks)

Die Orte aber, wo diese prächt'gen Bauten

Aiit ihren Thiirmchen gen pimmcl schauen,

Port in verdienter Lhre nun verlauten:

Auf Leipzigs heiß'stem Schlachtenfeldc

Da steht das kunstschatzreiche Hcdwigsschloß,

So wie ganz Nachbar dein Großen-Uimi-nor Felde

Das stattlich-liebliche Max-Panlchcuschloß;

Die Valdiiins-Burg aber (acht ritterlich und voll Aomfort)

past Dn im waldesreichen Harz zn suchen,

ivo so rourantisch schön sie guckt hervor

Inzwischen Bergen, Fels nnd Thal nnd herrlich alten Luchen.

Dies Alles stimmt zu perzensdank,

Ja selbst zn lautem Lobgesang,

Der Dein gebührt, von Dein wir Alles haben,

Denn Geber aller guten Gaben!

lang gegen elf östcrr. Bataillone, die nach einander den Angriff versuchten, heldenmüthigfocht. Dem Oberst-Lieutenant v. Eberstein wurde das Pferd von zwei Kugeln,die eine durch das Maul, die andere hinter dem linken Vorderfnße, verwundet; jedochkonnte der wackere Schimmel später wieder vor der Front erscheinen.

°°) Klara Hedwig Freiin v. Eber st ein, Herrin auf Schöncfeld beiLeipzig, bereiste Afrika, Asien und Amerika. Die mitgebrachten Kunstschätze zc. hatsie in ihrem Schlosse aufgestellt, welches in der That einem Museum gleicht. In ihren:Hause kommen oft verschiedene Gelehrte Leipzigs zusammen. '") Balduin v. Eller-Eberslein, Besitzer der Ämter Lein- und Morungcn w. w. Soll man sein Schloßin Mvrungen auch in spätem Zeiten für ein Eberstein'sches halten, so muß Balduinan Stelle der daran angebrachten Eberköpfe die Fränkische Lilie (die Hanpt-zicrde und das Hauptnnterschcidnngszeicheu der Salischen und Ripnarischen Franken),welche die Eberstcinc vom Eberstein in d e r R h ö n seit uralten Zeiten inihrem Wappen geführt, Platz finden lassen. Da der Erbauer des Mornnger Schlossesnur einen, leider sehr schwächlichen, Sohn hat, so wäre zu wünschen, daß sein OnkelKarl Freiherr von Eller-Eber st ein, Ehrcnritter des Johanniter - Ordens,k. preuß. Generalmajor nnd Kommandeur der 15. Kavallericbrigadc zu Köln,ein liebenswürdiger, seingebildeter Mann, sich bald verheirathetc. ") Max Baronv. Eberstei n (Sohn des General Robert), k. pr. O b e r st und Kommandeur des72. Jnf.-Reg. zu Torgau, erbaute ans seinem Gute Genshagen ein schönesHerrenhans.