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Wie oben erwähnt, hatte Graf Christoph II. auch auf die Ober-baum-Reservate der Ämter L. u. M. mit knrfiirstl. Konsens Geld auf-genommen, und es waren in diesen Oberbanm die Schilling st edt'schenErben gerichtlich immittiert worden, denen AndreasKahle und Klausv. Bortfeld, um die fremden Gäste los zu werden, gegen surn esssu1340 fl. 11 Gr. zahlten, Inhalts des 1572 zwischen Graf Christoph undAndr. Kahle aufgerichteten Vertrags. Ferner erlegte Klaus v. Bortfeldfür die Grafen 450 Goldfl. an die Chorherrn zu Stolberg (welchevor langer Zeit auf gewisse Leute und Zinsen zu Leinungen versichert waren,aber seit 1540 keine Zinsen erhalten hatten) und übernahm noch 300 Goldfl.den genannten Chorherren jährt, zu verzinsen, Inhalts des 1577 geschlossenenVertrags.
Jmmittelst waren die Differenzen Graf Christoph's II. und seinerGläubiger uud den Amtsbesitzern angegangen. Graf Christoph II. batpsr Luppl. cl. cl. Dresden 18. Aug. 1576 um Konsens auf die Übermaßeder Ämter L. u.M. für Georg Hütter. Er führte dabei an, das Amtnutzte Gebhard v. Bortfeld viel höher, als die darauf stehende Summe,und bat, L. u. M. taxieren zu lassen. Die Üebermaße habe er seinemGläubiger Georg Hütt er verschrieben, dem Bortfeld diese Übermaße her-ausgeben müßte. Endlich trug er darauf an, Bortfelden wegen der Holz-Verwüstung zum Schadenersatz anzuhalten.
Auf die Übermaße der Ämter L. u. M. nach Abzug des für Bortfeldhaftenden Pfandschillings erhielten nun Konsense:
Georg Hütt er, Bürger zu Leipzig, am 29. Nov. 1577 auf 10500 fl.,soviel er gegen Graf Christoph darauf liquidieren würde;
Ooalor Heinrich von Vicla in Folge seiner Supplik ä. ä. AIl-leben'") 29. Dez. 1577 am 4. Januar 1578 wegen 6340 fl. auf demmansfeld. Bergwerke und Rentguldcn und 3240 fl. auf der Steuer, soweitdie Forderung daraus nicht befriedigt wird;
Kaspar von Kutzleben zu Grüningen wegen seiner ans dem Berg-werke habenden Forderung, so weit sie daraus nicht befriedigt wird.
Sonntag Martini 1534 hatte Graf Gebhard VII. von der Äbtissinu nd dem Stifte zu Quedlinburg 800 fl. geborgt (Bürge war n. A. Hansv. Trotha). Die Äbtissin Anna geb. Gräfin zu Stolberg bat 1572 umKonsens auf die benannten Übermaße wegen 800 fl. nebst rückstünd. Zinsen,
Besitzer des v. B i e l a' scheu Rittergutes zu Au leben iu der Goldenen Auebei Heringen und Nordhauscn sind gegenwärtig der Herausgeber dieser Blätter unddessen Söhne Alfred, Adolf, Botho und Eberhard n. E.