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Nachtragskatalogs versehen. Auf jeder Seite können6 Nachtragszettel in das Blatt hineingeschobenwerden (s. Seite 47).
Ist die vorgesehene Zahl von 12 Nachträgen inein Blatt eingeschossen, so kann ein neues leeresBlatt in den Band eingelegt werden, so daß umfang-reiche Verschiebungen der eingeschossenen Zettelvermieden werden.
8. Der Buch- und Leih karten einwu rf.
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Fig. 10. Buch- und Leihkarteneinwurf.
Derselbe ist ein einfacher Holzkasten, durch eineScheidewand in 2 Fächer geteilt.
9. Die Wechselrahmen.
Die Wechselrahmen in der Ausleihe, zum Aus-hängen von Bildern mit Unterschriften bestimmt,haben eine lichte Weite zwischen0,60 m zu 0,30 m0,60 m zu 0,60 m und0,86 m zu 0,86 m.
Die hölzerne Rückwand der Rahmen liegt ineinem Falz, und wird durch drehbare Holzriegel imRahmen festgehalten. Die Riegel werden um 45°gedreht, dann liegt die Rückwand frei und kannabgehoben werden, so daß ein neues Bild in denRahmen gelegt werden kann.
B. In den Verwaltungsräumen.
a. Das Bureau.
10. Die Katalogkästen, Schränke, Sortier-kästen und Zettelapparate, mit Ausnahme derEinrichtung für den Nachtragskatalog, sind die Musterdes Library Bureau in New-York, welche in England
und namentlich in Amerika viel verbreitet sind. DieseApparate liefert jetzt in Deutschland die LeipzigerBuchbinderei-Aktiengesellschaft. Es waltete in derBücherhalle das Bestreben vor, möglichst denApparat auf das Normalformat der Zettel, für welchesjene Möbel gearbeitet sind, einzurichten.
b. Die Buchbinderei.
11. Die Schränke für Buchmarkenziffernenthalten auf 60 Fächern übereinander, mit einemlichten Zwischenraum von 2,5 cm für jedes Fach,Pappkartons mit den geschnittenen, gedruckten Zahlenfür Buchmarken. In jedem Pappkarton befinden sich110 verschiedene Ziffern.
c. Das Magazin.
In dem Magazin sind die Lipmanschen verstell-baren Büchergestelle verwendet worden, welche sichzuerst in der Universitäts- und Landesbibliothek zuStraßburg bewährt haben. Es ist das 2,20 m hoheMuster mit 1 Meter Fußbreite gewählt worden.Es mußte, um den Raumverhältnissen Rechnung zutragen, im Magazin auch ein Doppelgestell mit nur0,80 m Fußbreite aufgestellt werden. Das Fußbrettaller Gestelle ist mit Linoleumbelag und Messing-beschlag versehen.
Die Aufstellung der Bücher (siehe hierzu auchSeite 2) veranschaulicht Fig. 11 (Seite 15). In derunteren Reihe sieht man die vier Größenklassen,in welche getrennt die Bücher aufgestellt werden.Die Buchmarken sind in einer für jede Abteilungvom unteren Buchrande gleichen Entfernung auf denBuchrücken aufgeklebt.
In der oberen Reihe ist ein Buch der Abtei-lung P absichtlich unter Bücher einer andernAbteilung gestellt. Man sieht, daß das einemjeden Abteilungsbuchstaben eigentümliche besondereZeichen die Auffindung eines aus Versehen in einefalsche Abteilung geratenen Buches sehr erleichtert(s. Seite 15).
Ferner zeigt die obere Reihe einen Verweisungs-klotz, der besagt: Das Buch C 402 ist auch inanderer Ausgabe vorhanden, und steht in 2 Bändenunter der Bezeichnung C 81 und C 91.