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Rath, Hof- u. Forstmeister zu Untern-Greiz historisch-genealogische Beschreibung des uralten adligen und gräfl. Geschlechtes Derer von Watzdorf 1740 : f. d. Mitgl. d. Geschl. Nebst e. lithogr. Kt. d. Watzdorf'schen Güter
Entstehung
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Cap. II. S. 73, „ein in der Länge getheilter Schild, das rechteTheil schwarz, das linke aber gelb." Diese Ungleichheit gründlichabzuschaffen, wurde am Geschlechtstage 6/3. 1756 zu Schleiz imProtokoll erklärt: „Wobei der Herr Senior noch zu erinnern wuß-ten, wie sich verschiedene Ungleichheiten bei dem Adel. Geschlechts-wappen bisher wahrnehmen lassen, dahero Dieselben die HerrenVettern ersuchten, sothane Wappen künftighin einförmig und demalten Herkommen gemäß also einzuführen, daß die rechte Seitedes perpendicular getheilten Schildes Gold, die linke schwarz,das auf dem Helme befindliche Büffelhorn rechter Hand hingegenebenfalls schwarz, linker Hand Gold, jedes aber mit Vier, ausdrei Federn bestehenden Pfauenspiegeln gezieret sei. Die Helm-decken auf beiden Seiten sind schwarz und Gold. Die HerrenVettern versprachen, sich danach zu richten."

Freilich fehlt hierzu wieder eine Abbildung und möchteman aus, im von Watzdorf'schen Archive befindlichen, aus 3Ouartblättern sehr schön, wohl gleichzeitig, gemalten Wappenannehmen, daß das Bild Schwarz und Gold sein solle. Dazukommt der Petschaftsabdruck des jüngst verstorbenen Herrn Mi-nisters Bernhard von W. in Weimar, welcher dasselbe (Schwarzund Gold), ganz wie auch mehrere Ahnentafeln im k. sächs.Hofmarschallamte in Dresden zeigen, dem auch noch der neueSiebmacher-Hefner, Meding, Ledebur und Kneschkefolgen, indeß Tyroff inseinemWappenbuchederk. sächs. Staaten,Nürnberg 1859, Band VIII. T. 66, Gold und Schwarz, wie derPetschafts-Abdruck des derzeitigen Seniors und bunt gemalteBlätter eines Stammbuchs von 1589 bis 1699, also mit denältesten bis jetzt bekannten Abbildungen übereinstimmend. Dernächste Geschlechtstag möge also nur doch wieder einen klarerausgesprochenen Beschluß fassen und auch darüber, daß der Helmmit Wulst, das rechte Horu schwarz, das linke golden (statt derim Protokoll unklaren Beisätze „hingegen, ebenfalls") mit je 4 aus3 Federn bestehenden Pfauenspiegeln und mit schwarz-goldenenHelmdecken, oder wie eben der Geschlechtstag, bei den vielenVarianten in den letzteren Stücken, noch überlegt und bestimmt.