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2 (1869) Altvordern und Stammeltern
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Ein noch vorhandener Brief an ihren Sohn Moritz zeigt, daßsie nicht allein bemüht war auf solche Weise ihre Enkel nachArt guter Großmütter an sich zu ziehen, sondern daß sie auchmit liebevoller Sorge auf ihr sittliches Verhalten achtete und esverstand ihnen mit sanftmüthigen Geiste zurechtzuhelfen, wenn sieetwa von einen: Fehler übereilet wurden. In Bezug auf einensolchen Anlaß schreibt sie ihrem Sohne, bei den: die Enkelwohnten:Nach Mitternacht schlief ich ein; beim Wiedererwachenbetete ich zu Gott für Dich und mich. Für Dich daß er Dich mitseinem guten Geiste regieren möge so zu handeln, wie es dasBeste und für die jungen Leute nützlich sei; für mich nur Weis-heit zu schenken um hier als Vermittlerin etwas Gutes bewirkenzu können." Ganz besondere Theilnahme hegte sie für ihrenvaterlosen Enkel Carl. Da sie der Meinung war, daß er sich zurAufsicht über jüngere Knaben, mit denen er bei dem Oheimzusammenwohnte, nicht eigne, so scheute sie ein Geldopfer nichtum in der letzten Zeit seines Schulbesuchs ein besonderes Zimmerfür ihn zu erlangen. So waltete sie bis an das Ende ihresLebens mild fromm und wohlthätig unter den Ihrigen. Zuden letzten Freuden ihres Alters gehörten die Besuche ihrer aus-wärts wohnenden Kinder. Ihre Söhne Adolf und Fritz sindunzweifelhaft in Züllichau bei ihr gewesen, wenn auch nichtsNäheres darüber vorliegt. In: Herbste 1822 kam die ältesteSchwiegertochter mit ihren Kindern August und Sophie H vonKönigsberg zu ihr um die letztgenannte an: 1. October mit den:Enkel ihrer Schwester FabelOtto Vaters zu verheirathen,welcher von Dresden eintraf. Durch die Geburt von zweiSöhnen aus dieser Ehe Bernhard und Hermann H wurde sienoch Urgroßmutter. Den: oben erwähnten Enkel August warvergönnt, sie bei seiner Heimkehr von Heidelberg in: März 1824noch einmal zu besuchen und vor ihr in der Kirche des Pädago-giums zu predigen. Beim Abschiede schenkte sie ihn: für seineVerlobte Minna Frey zwei alte Dueaten, welche ihr seliger Gatteeinst von einer sterbenden Frau als Anerkennung seines frommen

1) 11 U I. U II 2) Oben Seite 129 f. 3) U ? V» 6L III. 4) L II 1. S.