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fügen und stets rechtlich zu handeln, es werde nun erkannt oderbleibe unbemerkt. H Schon mehrmalen habe ich meine Gedankenniedergeschrieben, wenn mein Leben bedroht ward, hielt es aberfür besser sie wieder zu zernichten. Meine Schwäche ist alleweilzu groß um etwas ähnliches ohne Nachtheil thun zu können. Esbleibe darum. Nur von dem Verdacht wünschte ich mich bei Dirzu reinigen, als ob ich mich dem Gram über die große Entfer-nung meiner guten Kinder so unbegränzt hingegeben hätte, daßdieser zerrüttete Zustand meiner Gesundheit hätte erfolgen müssen,wenn ich auch nicht abläugneu kann, daß er etivas beigetragenhat. Hier mischte sich manches andere mit ins Spiel, worüberich schweige. Meine guten Kinder haben keinen Theil daran,sie sind alle rechtlich gesinnt lieben und verehren uns Eltern.Dies Zeugniß ihnen geben zu können macht mir viel Freude.Du wirst wissen, daß ich einst zu Dir sagte, könnte ich meinHauswesen irgend jemand iibergeben, wo ich Dich versorgt wüßte,so würde ich mein Haupt mit Freuden niederlegen. Auch habeich Dir Vorschläge gethan auf den Fall, wenn ich Dir voran-gehen sollte, aber Du verwarfst sie. Dennoch lege ich Dir eswieder ans Herz entweder die Wittwe herzunehmen oder Dichin die Nähe von Moritz zu begeben. Die Christel ist gutund vernünftig aber doch noch nicht geeignet um Deinen Haus-halt zu führen, und die Marielise^) neben ihr zu haben würdenur Eifersucht und Verdruß herbeiführen." Wie aus den? Vor-stehendeil ersichtlich ist, trug sie sich lange mit den? Gedanken anihr nahes Ende und äußerte wiederholt gegen ihre Kinder underwachsenen Enkel, daß sie die Erhaltung ihres zarten nnd schwäch-lichen Leibes nur der liebreichen Sorgfalt und einsichtvollen Kunst
1) Thue das Gute, wirf es ins Meer; weiß es der Fisch uicht, kenntsdoch der Herr. 2) ihres Sohnes Carl; oben Seite 159. 3) ihreletzte Dienerin, eine jüngere Schwester von Wilhclmine Lange, die über einhalbes Jahrhundert dem August Kählerschen Familienzweige 1?. als Dienerinzuletzt als Freundin treu blieb und noch in Koggenhöfen bei Elbing lebt.U. Vill. Von jener schreibt sie in dem Seite 194 angeführten Briefe derTochter: „Christel grüßt Sie und ihre Schwester vielmals. Die Trennungvon Ihrem Hause empfindet sie freilich, was ich sehr billig finde. Seit dem25. Juli zu Abend ist sie nun hier." 4) Oben Seite 148.
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