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Freude hatte, sie in seinem Hause zu bewirthen und ihnen seinenältesten Sohn Benno, H damals ein Kind von wenig Monaten,zu zeigen. Auch der scheidende Sohn August fuhr mit den Sei-nen noch einmal von Cottbus nach Sommerfeld. Die Trennungwar tief erschütternd. Als die Familie schon in dem langenGanges nahe der Hausthüre war und sich umwendete, weil sieden Vater vermißte, erblickte sie ihn hinten im Wohnzimmerknieend vor dem Großvater, welcher seine zitternden Hände seg-nend auf das Haupt des geliebten Sohnes legte. Am 26. Juniö. I. schrieb er: „Nochmals ein herzliches segnendes Lebewohlan Dich Deine gute Frau und Kinder! Davon bin ich gewiß,daß Ihr täglich im Gebet vor Gott unser gedenken werdet, wieauch wir Euretwegen uns dies zur Pflicht machen. Wir lebenzu unseren: himmlischen Vater der Zuversicht, Er werde Euchbeschützen versorgen erfreuen. Ihm sei Dank und Ehre jetzt undin Ewigkeit." Am 31. Juli d. I. nachdem die Kunde von den:Eintreffen der Kinder in Königsberg angelangt war: „Wir ver-einigen unsern Dank zu Gott mit den: Deinigen für Seinebeschirmende Gnade und für das bisherige gesegnete Gelingen desUnternehmens. Die stille Freude über diese merkwürdige Schick-ung und Führung Gottes wuchert in: väterlichen Herzen immermehr durch die Aeußerungen Deiner gottgeheiligten Gesinnungenund Vorsätze besonders der Selbstüberwindung der Demuth dergläubigen Zuversicht. Gewiß! ich schöpfe daraus für mich selbstgroßen Nutzen und überzeuge mich immer fester, daß Gott stetsAlles wohl macht und Alles zum Besten wendet, wenn auch dieFolgen unserer Unternehmungen und Begegnisse unseren Vermu-thungen nicht entsprechen. Dieser unser Erbarmer und Versorgerwalte ferner mit seiner treuen väterlichen Hilfe und Gnade überDir und den Deinigen, wie es ein jedes Glied Deines Hausesin seiner Bestimmung und in seinen: Berufe bedarf. Oft treteich zu den uns zurückgelassenen lieben Bildern hin und bitte Gottmit erhöhter Andacht um Segen und Heil jeder Art besondersauch um Gesundheit für Euch meine lieben Kinder und tretedann aufgeheitert zurück. Jene Wahrheit wird sich auch an Euch1) L I, 2) Oben Seite 147.
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