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2 (1869) Altvordern und Stammeltern
Entstehung
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Am 20. Januar 1819 schrieb er seinem Sohn August:Es freut mich besonders zu wissen, daß Du Dich gegenwärtiggesünder fühlest als vor einiger Zeit. Gott gebe, daß es vonfester Dauer sei. Er stärke Deine Kräfte und Deinen Muth zurtreuen Verrichtung Deiner wichtigen Geschäfte und verherrlicheSeine gnadenreiche Fürsorge an Dir und den Deinigen in allenAngelegenheiten und Bedürfnissen dieses Lebens. Gewiß wird Eruns gewähren, was uns heilsam ist, uns verweigern, was unsin Zeit und Ewigkeit nachtheilig sein könnte. Sein Wille geschehe!Sein Name werde gelobet! Ich werde innigen Antheil darannehmen, was Er über Dich verfüget und Dir zutheilet. Wo wirsind, dahin gehören wir. Gott hat dabei Absichten, die wir oftnur zumtheil, nie ganz einsehen. Wir »vollen uns dabei beruhi-gen und unsere Pilgerreise getrost und ruhig fortsetzen ja mitGott vollenden. Was uns hier an Bequemlichkeiten an Vergnü-gungen am Umgänge fehlt, das wird uns theils zu seiner Zeitersetzt, theils werden wir dafür auf mancherlei Art schadlos gehal-ten, z. B. durch eine edle getreue Gefährtin des Lebens durchgntgeartete hoffnungvolle Kinder gesegneten Erfolg unserer Arbei-ten w. So »vollen wir uns gegenseitig zur Zufriedenheit auf-muntern und uns unsere irdische Laufbahn erleichtern." DieserBrief bezieht sich unverkennbar auf den damals sehr lebhaftenWunsch des Sohnes in einen größeren seinen Kräften angemesse-neren Wirkungskreis versetzt zu werden, dessen Erfüllung sehr»iahe war, denn an» 11. April d. I. erhielt er den Ruf alsConsistorialrath, Professor, Superintendent und Pfarrer an derLöbenichtschen Kirche zu Königsberg i. Pr. wodurch er, der bis-her von allen Kindern seinen Eltern am nächsten gewesen war,nun auf einmal in so »veite Ferne von ihnen gerückt wurde.Vor seinem Abzüge besuchten sie ihn »»och einmal in Cottbusund fuhren von da in Begleitung des ältesten Enkels zu ihremjüngsten Sohne Fritz nach Finsterwalde, welcher das erstemal die

Familienandenken wurden noch mit warmer Hand aber bedingunglos vonder Mutter an ihren dainals lebenden ältesten Sohn August 11. von dieseman seinen ältesten Sohn gleiches Namens 11 1. und von diesem an seinenältesten Sohn Otto 11 I l. auf gleiche Weise zur Bewahrung übergeben.