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2 (1869) Altvordern und Stammeltern
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Ruhe widerlegt und erträgt, das setzt Euch gleich iu Flammeu.Und wer trägt den Schaden davon?" Vom folgenden Tage andie Tochter:Ich sagte zu Anfang dieses Jahres: legt Moritznoch ein Jahr gesund zurück, dann wird es mit ihm gehen.Nun aber ist mir sehr bange um sein Leben und Gesundheit.Er ist eine sehr treue und redliche Seele, und ich wünschte, erwäre deni August mehr in der Nähe; sie würden sich oft gegen-seitig aufheitern, da auch ihr Charakter viel gemein zusammenhat. Sie sind beide sehr reizbar und ein kleiner Aerger ist ihnenbald nachtheilig." Vom 12. November. Es geht ihm dies Jahretwas trübe. Die Russen haben Theurung herbeigeführt seineGeschäfte gestört und die Accidenzien werden nicht gehörig gezahlt.Sie und die Kinder sind gesund, er nicht ohne Beschwerde."Vom 5. Januar 1814:Von Peterswaldau erhielten wir gesterneinen Brief. Moritz hat viel Sorge um seine EmmaJ) die dasScharlachsriesel hat; acht Tage hat sie fast ganz ohne Hoffnunggelegen, ist auch jetzt noch elend. Die beiden Leute würden untröst-lich sein, wenn dies liebe Kind stürbe. Mir selbst würde essehrnahe gehen; es ist ein allerliebstes Kind. An achtsamer Pflegemangelt es gewiß nicht, denn die Julchen, ihre Mutter, ist darinunverdrossen. Ueberhaupt wird Moritz schwer geprüft, und ichweine oft über ihn." Vom 18. Januar:Der gute Moritzsamt seiner Frau sind sehr gebeugt, da es der allweisen Regie-rung Gottes gefallen hat die geliebte Emma iu die Wohnungendes Friedens einzuführen, welches ich selbst hier nüt heißenThränen niederschreibe. Ob es recht ist darüber zu weineu, daßein solcher irdischer Engel wie dieses Kind war, frühzeitig inseiner ganzen Unschuld in den Genuß aller Seligkeit gesetzt wird,will ich nicht entscheiden. Allein der sinnliche Mensch mag dochgern festhalten, was ihm hier lieb und werth war, und trauerttief, wenn es ihm entrissen wird. Sein letzter Brief ist vom9. d. M. an welchem Tage seine so zärtlich geliebte Emma ihrviertes Jahr würde erreicht haben, und wo er in der Kirche zuihrem Andenken ein Lied gespielt hat. Mau kann denken mitwelchen Empfindungen." Vom 18. November 1815:Ami) o v.