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geholfen hat Wasserpumpen und tragen, „ Gottlob! bei den» großenUnglück, welches die Einwohner betroffen hat, ist seine Wohnungerhalten worden, und beide Predigerfamilien wohnen in seinen: Hause.Er hat sehr flüchtig geschrieben, weil er mit Vertheilung derLebensmittel an die Bedürftigen und Berechnung des Schadensviel zu thun hat." Ueber ihn selbst: „Er hat viel Gewalt übersich und kann seine Gefühle unterdrücken; aber man darf ihnnur beobachten, er wird dann ganz blaß bekommt eine gedämpfteStimme, und greift es ihn zu sehr ans Herz, dann stürzenThränen die Backen herunter. Als wir vor sieben Jahren (1806)nach Joachimsthal kamen und das weit früher als er vermuthete,so sah er todtenbleich aus und zitterte an: ganzen Leibe. DerVater, der es bemerkte, fragte, ob erkrank sei, worauf ich gleicherwiederte: dies macht die Freude. Den letzten Tag als wirdort waren, wich er uns fast nicht von der Seite, und man sahes ihm an, daß sein Herz sehr erweicht war, so sehr er sichauch bemühte es zu verbergen. Aber anr Abend ging es nichtmehr, und er weinte fast laut, indem er mich umfaßte. Soauch den Morgen wie wir abreisten, und seine Frau war nichtminder erweicht." Von seinem ältesten Sohne Adolf H damalsetwas über acht Jahr alt erzählt die Großmutter folgenden reizendenZug: „Dieser hat mit andern Kindern im Grase Kränze gepflücktund konimt mit einemmal hereingesprungen und sagt: ach liebeMutter, ich habe mir was gedacht; der Vater wäre dochnun zweimal bald zu Tode gekommen, und sieh, da ist einKranz geworden, nun würd er nicht sterben und Du darfst nichtweinen."
Moritz 2) würd in den Briefen der Mutter häusig erwähnt.Vom 3. Mai 1813 an ihren Sohn August: „Er hat mit einigenandern Musikern zum Besten der Freiwilligen ein Concert gebenwollen; die Probe lief so schlecht ab, und soviel Hindernissetraten in den Weg, daß es bis zum 12. April mußte verschobenwerden. Er war schon unwohl, wie er schrieb und hat sich dennvermuthlich gleich eingelegt. Ihr Leutchen seid gar zu hitzig.Was mancher Andere mit kalten: Blute wenigstens mit äußerer
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