hen sehr belebt war. Die Bewohner der Hütte besaßen nurRüben, Kartoffeln und grobes Roggenmehl. Unter diesen Um-ständen war es für ihn eine große Wohlthat, daß von: VaterGeld eintraf, für welches er von einer Marketenderin etwasBrühe und schwarzen Kaffee kaufen konnte. Nach einigen Tagengelangte er in das Städtchen Zahna, welches größtentheils abge-brannt war, und fand mit noch einen: kranken Jäger Unterkom-men bei einem Tagelöhner, dessen Frau ebenfalls nichts andereshatte als Mehlsuppe und Kartoffeln. Da sie auch sonst nichts zubereiten verstand, mußten sie selbst für sich kochen- An: 4. Oct.war er bis auf einen Schmerz in: Hinterkopfe gesund und verließZahna, um sich seinem Regimente wieder anzuschließen. Nochsehr ermattet zog er mit diesen: von Roßla den 5. über die Elbean: Kronprinzen von Schweden in Parade vorbei bis Dessau.Nach mehrtägigem Hinundherziehen in der Gegend zwischen Elbeund Saale brach das Regiment an: 15. von Köthen auf, gingbei Halle vorüber und gelangte am 18. vor Leipzig an, wo esmit zahlreicher Reiterei, Infanterie und Artillerie im Rückhalteblieb. An: 19. bezog es vor den: Grimmaschen Thore ein Lager,nachdem es von seinen: Könige in Begleitung des Kaisers vonRußland, des Großfürsten Konstantin, der Kronprinzen vonPreußen und Schweden gemustert worden. Der König war nurin Ueberrock und Mütze ohne Stern; er grüßte sehr freundlich,und sein Gesicht zeigte den Ausdruck der Zufriedenheit mit Ernstgepaart. An: 21. ging der Marsch über Markranstädt nach Söm-merda. In: Westphälischen sind sie mit großen: Jubel empfan-gen worden. Wie es um Leipzig ausgesehen habe, kann er nichttraurig genug schildern. Marsch und Nachtlager in: Freien, dasnach der Schlacht nur noch selten vorkam, hat ihn gestärkt, sodaß er sich ganz wohl fühlte. Bisweilen hat es an Brantweinund Brot gefehlt, aber eigentlich Noth hat er nicht gelitten.Von seinen späteren Kriegsthaten und Schicksalen in: Winter1814 auf dem Züge durch die Niederlande und Frankreich bisParis, dessen eine Vorstadt er nur berührte, ist in den vorhan-denen Briefen seiner Mutter nichts Erhebliches oder Eigenthüm-liches weiter erwähnt. Am 25. Juli 1814 kehrte er als Officier
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