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lebhafter blieb als mit den übrigen entfernter wohnenden Kindernund Enkeln. Deshalb haben sich auch bei diesem Zweige dielebendigsten Persönlichen Eindrücke und die meisten mündlichenund schriftlichen Ueberlieferungen erhalten. In der gegenwärtigenZeit kann man sich jedoch kaum eine Vorstellung davon machen,daß damals als es noch keine Chausseen geschweige denn Eisenbahnengab, eine Reise von fünf Meilen zu den bedeutendsten Familien-angelegenheiten gehörte, die lange vorher besprochen, berathen undbereitet werden mußte. Sehr früh vor Tage schon wurde zumAufstehen getrieben, damit nichts die Abreise hindere, sobald dasgemiethete Fuhrwerk mit Strohgesäßen erschien. Dieses bewegtesich nie anders vorwärts als im Schritt, wobei die Reisegesell-schaft öfters genöthigt wurde in dem tiefen Sande der Nieder-lausitz aus Erbarmen mit den Pferden oder auf den Knüppel-dämmen aus Erbarmen mit sich selbst abzusteigen und weiteStrecken zu Fuße zu wandern. Mittags wurde regelmäßig desGespannes wegen bei Verwandten oder bei einer befreundetenPastorfamilie ein paar Stunden gerastet; und wenn man sichendlich gegen Abend dem ersehnten Ziele näherte, dann eiltewohl der Vater mit den rüstigsten Fußgängern voraus, um dieharrenden Großeltern einige Minuten früher zu begrüßen. Dochunsere Erzählung ist ebenfalls vorausgeeilt, weshalb sie nocheinmal zum Ende des verflossenen und Anfange dieses Jahr-hunderts zurückkehrt um nachzuholen, daß der dritte Sohn Adolf zuOstern 1799 von der Schule in Sorau nach Halle abgegangenwar um die Rechte zu studiren. Von dort kam er 1892 zurückund begab sich im August d. I. nach Berlin, wo er bereits am3. December 1893 mit Caroline Karsch in den Ehestand trat,die ihm eine reich gesegnete Kindermutter geworden ist. Dervierte Sohn Moritz erwählte 1798 die Musik als seinen Lebensberufund kam deshalb zuerst aus Unkunde eines besseren Weges zudem geschickten Stadtmusikus Theile in Sorau, bei dem er sichbereits in Compositionen versuchte. Den eigentlichen Grund zuseiner späteren Ausbildung legte er jedoch bei dem Violoncellistenund Componisten Schönebeck in Lübben, bei weichern er sich 1892eine Zeit lang aufhielt. Schon im Herbste d. I. ging er nach
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