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2 (1869) Altvordern und Stammeltern
Entstehung
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vorsichtigen Einführung in das Leben wahrnehmbar gewesen sein.Ein Gleiches ist allen ihren Nachkommen weiblichen Geschlechteszu wünschen, die jetzt vor unseren Augen heranwachsen.

„Meine Cousine hatte mich reichlich beschenkt; aber mireinige der Merkwürdigkeiten Dresdens zeigen zu lassen war ihrnicht eingefallen. Vielleicht wenn ich noch länger dort blieb.Leider verlangten mich meine Eltern wieder zurück. Es klingtwohl ungezogen, daß ich leider sage, aber es that mir dochgewiß unbeschreiblich weh, daß ich nach Verlauf von sechs WochenDresden verlassen mußte. Gewiß liebte ich meine Eltern sehrund freute mich, sie und meine Schwester wiederzusehen, aberDresden lag mir doch sehr am Herzen. Mein Bruder Augustbrachte mich nach Sorau. Der Weg führte über Triebe!, womeine Schwester Conradi war, die niit uns nach Sorau fuhr,wo wir auch unsere zweite Schwester Fabel fanden. BleichesAnsehens ging ich von Sorau weg, voll und blühend kam ichwieder, welches besonders für meine guten Eltern eine großeFreude war."

„Ich war zu unverstellt um lange etwas verbergen zukönnen, was in meiner Seele vorging und was Wünsche meinesHerzens waren. Es konnte also auch meinen Eltern nicht ent-gehen, daß in Dresden zu bleiben das Ziel meiner Wünsche zusein schien. Indeß muß ich es heute noch mit Dank erkennen,daß sie es nicht übel empfinden ließen. Mein Vater war einMann von großer Einsicht und so strenge er uns als Kinder inder Zucht hielt so schonend behandelte er uns in erwachsenenJahren. Mit Liebe und Freundlichkeit mit einer den Umständennach zweckmäßigen Unterredung wußte er uns Kinder dahin zuführen, wohin er uns zu haben wünschte. Hätte ich nun nurin Sorau Einige gefunden, ich will sagen Eine meines Alters,die mir ganz Freundin sein konnte, so möchte ich es leichter über-wunden haben. Aber dies war nicht."

„Noch habe ich unbemerkt gelassen, daß den Tag vorher,ehe wir von Canitz nach Dresden gingen, mich zween meinerBrüder Carl und August besuchten. Mein ältester Bruder Carlwar in Leipzig mit zween Grafen von Reventlow, die die dortige