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2 (1869) Altvordern und Stammeltern
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Welt sind, habe ich vor nicht vielen Jahren in der Zeitung gele-sen von einen: Lieutenant von Lichtenberg in dem Holsteinischen.Auch steht in einein gedruckten Lebenslaufe von einem Herrnvon Lichtenberg ohnweit Eisenach. Nun genug hievon, denn esist mir selbst Alles wie ein Traum verschwunden."')

„Mein Vater ist in der Grafschaft Leiningen zu Bockenheimgeboren. Bockenheim ist ein schönes Dorf in einer angenehmenGegend mit einem Schloß, worin ein Graf Leiningen damals resi-dirte, welche Linie hernach ausgestorben und der Ort an die Türk-heimsche Familie gefallen ist. Sein Vaters war ein Rechts-gelehrter und hieß Amtskeller, welches ich nicht anders erklärenkann als durch Amtsrath, wie man in der Folge sagte. SeinVater starb frühzeitig und hinterließ eine Wittwe mit sechs Kin-dern nämlich vier Töchter und zwei Söhne, wovon mein lieberVater Johann Philipp das jüngste Kind nur drei oder vier Jahralt war. 2) Zwei von seinen Geschwistern nahm die Gemahlindes Herrn Grafen zu sich und erzog sie sehr anständig und artig,wovon die eine den Stallmeister in Bockenheim, einen heiml.von Adel Namens Frömmel geheirathet, welcher auch nicht langelebte und fünf Kinder hinterließ einen Sohn und vier Töchter.'')Der Sohn erwählte den Soldatenstand, ward bald Lieutenant

1) Die Schlußäußerung berechtigt in diesem Eingange nach der „Lich-tcnbergischm dsnealoAis." das Richtige von dem zu scheiden, was in derErinnerung unserer Ahne verdunkelt war. Nichtig ist ohne Zweifel, daß eszu ihrer Zeit noch Herren von Lichtenberg gegeben und daß ein Vorfahrihres Vaters mit Namen Johannes „eine gewisse Schrift" verfaßt hat. Aberer war nicht sein Großvater sondern der Urgroßvater seines Großvater Vitus.Eben so wenig kann er Geistlicher gewesen sein, da er schon 1510 vor derReformation verstorben ist, die römisch-katholischen Geistlichen sich aber nichtverheirathen durften. Nicht minder unrichtig scheint schon deshalb die Auf-gabe seines Adels besonders aber aus Rücksicht auf Söhne, die ihr Fortkom-men nicht im Soldatenstande suchen wollten, da sein einziger uns bekannterSohn Philippus gerade den Soldatenstand gewählt hat. Das Petschaft mitdem Wappen, welches unsere Ahne selbst gesehen hat, läßt wohl daraufschließen, daß Johannes Lichtenberger der..iLtroloAus seine Abstammung auseinem vornehmen vielleicht ursprünglich adeligen Stadtgeschlecht in Braun-jchweig hergeleitet haben mag. 2) 5t. 3) Nach der „ Lichtenbergi-schen dönsaloAia" war er bei dem Tode seines Vaters bereits acht Jahr alt.4) 5t v.