Druckschrift 
2 (1877)
Entstehung
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396
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wir dir schon rccommcndirt habcn in Nnscrcm beschriebenenWerk von der Architektur'), und sollest der Gemahl sainmtallen deinen Succcssorcn ein äußerster Liebhaber sein wegender Kunst und Rarität dcrsclbigcn, so in der ganzen Welt vondem Adel und denen tüuriosis hoch und viel geschähet undgroßes Preyßcs bezahlet werden, als ein Sach, so nimmer zufinden und zu habe», wegen schon Ableibung derselben glittenMeyster, Diese müssen vor dem Staub und besonders vor derFeichte der Mauer und eines seichten Orts beobachtet werden,daß nicht Winterszeit, wann die Kälte gar groß gewesen undgegen den Frühling die Mäuer mit der Kälte durchschlagen undsich solche anreisen wie Schnee und Eyß, so die Gemähl schim-len und faulen macheu und verderben zu unwiderbringlichemSchaden, so nicht zuzulassen, sondern die Zeit der Kälten wohlwegen dieses Reifen der Mauern zu beobachten, die Gemählalsdann weckzunchmen, oder also zu versorgen von hinten mitLeisten, daß sie die Mauer nicht berühren können, sicherer aberwird sein Winterszeit sie herabzunehmen. Der Sonnenschein anssolche will ihnen auch zum besten nicht nutzen, sondern sie vonFarben abschießet, desgleichen die geheizten Zimmer durch dieOefen und Kamine nicht nutzen wegen des Rauchs so sie sehrschwärzet, sollen also von dem Rauch äußerst beobachtet sein,auch in Führen von einem zum andern Ort sehr beobachtetsein, dann das Rollen ihnen äußerst schädlich, indeme solchessie zerbricht und zerschricket und größten Schaden zufüget,welches Zerschricken ein Gemähl gar unansehnlich machet, undwohl endtlich die Färb stückweis abgehen machen könnte, auchdie zu lang bleibende Gerollte, da sie was in einen feuchtenOrt, zu faulen anheben, sollen also die Gemähl nicht gerolltergeführt werden, sondern gantzer auf denen Blindrahmen inTruhen, so die größte das größte Stuckh hätten, in welche garviel stnck hineinkommen große und kleine, dann sie werden also

') Leider, wie es scheint, nicht mehr vorhanden.