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2 (1877)
Entstehung
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den jungen Fürsten Maxiinilinn, der darnach sofort in die Armeeeintrat. Die kaiserliche Hnuptarmee stand ans der rechten Seiteder Donau und erwartete den Feind, der von Belgrad mit ge-waltigem Heere gegen Steiermark zu über die Drau und dieMnr heranzog. Fürst Maximilian war der Abtheilung dcS Ge-nerals Strozzi zugcthcilt worden und befand sich mit bei denKämpfen an der Mnr, in welchen dieser General seinen Todfand. Darnach trat er als Rittmeister in das Regiment Monte-cnculi ein und nahm mit demselben unter den Augen des In-habers und General-Commandirenden Grafen Montecuculi rühm-lichen Antheil an der großen, siegreichen Schlacht bei St. Gott-hardt am 1. August 1664. Montecuculi selbst rühmte dieTapferkeit des jungen Fürsten seinem Vater gegenüber '). Erdiente auch feruer bei diesem Regimente, avancirte zum Oberst-lieutenant und erhielt im Jahre 1668 als Oberst das Commandodesselben, welches er eine Reihe von Jahren führte. Er bliebmit demselben in Ungarn und wirkte mit zur Beruhigung desLandes während und nach der Verschwörung von Rakoczy,Zriny, Nadasdy und Fraugepani. Im Jahre 1674 war erin den Niederlanden und kämpfte mit in der Reihe der kaiser-lichen Völker, die von Des Sonches commandirt wurden,gegen die Franzosen unter Conds in der blutigen Schlacht vonSenes am 11. Augusts). Von späteren Feldzügen wird nichtsmehr berichtet. Verschiedene Commanden, die ihm angetragenwurden, schlug er aus uud zog sich ganz von der öffentlichenund militärischen Thätigkeit zurück, als er 1686 nach dem Todeseines Vaters die Verwaltung des Gundackcrischen Fidcicommisseszu übernehmen hatte.

Schon vorher hatte er einen Theil der Güter in Verwal-tung und Besitz gehabt und sich noch während seiner Feldzügcihre Leitung und Besserung angelegen sein lassen. So interessirte

') Walberg, (Zsnealoxia; Beschreibung der Schlacht in NörnoiresUs Nontsenenli, Paris 1712, S. 413 ff.

-) A. a. O.