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nach geliehen, weder mit Geld »ach Versprechen, weder dnrchVermittlung des Ruthes iwch ans Ursache des kaiserlichen Diensteswaren irgend Pferde zur Fahrt »ach Leipzig adcr Dresden zuerlangein Gundackcr vcrnuithetc Wahl nicht mit Unrecht böseAbsicht, da die Stadt nnianistisch und für die Vahnum gesinntwar und der Zweck seiner Sendung nicht unbekannt sein kannte.Man wallte ihn absichtlich nicht hingelangen lassen. Endlichverstand sich der Rath dazu, ihm Pferde bis nach Baircnth zuleihen. Da aber Gundackcr dart varaussichllich hatte bleibenmüssen, sa konnte er das Anerbieten nicht annehmen. In derFurcht, wachenlang in Nürnberg liegen bleiben zu müssen, min-destens bis Wagen und Pferde van Frankfurt oder von derLeipziger Messe zurückkehrten — und auch dann war die Abreisezweifelhaft -, ersuchte er den Rath um Wagen und Pferde, umnach München zu Sr. Majestät dem Kaiser gelangen zu können.Für diese Fahrt gab man sie ihm, aber auch nur bis Ingol-stadt. Van dieser bayerischen Stadt machte die Reise nach Mün-chen keine Schwierigkeit. In München traf er zugleich mit KaiserFerdinand ein, „ab welchem", sagt er im erwähnten Meinarial,„Jhra Majestät sich, und nicht unbillig verwundert, weil ichdieser Gestalt nicht vor sich, sondern zurück meine Reise genom-men Hab. Es hat es aber", fährt er fort, „Gatt der Herr JhraMajestät zum besten also angeordnet, denn obzwar ineine Com-missionsinstruetion dahin sich erstrecket nur den Herrn Chur-fürstcn van Sachsen und den Herrn Churfürstcn von Branden-burg zu bewegen, daß dieselben zwischen Ihrer kniscrl. Majestätund den I'A'ülm'iu» Uulatinc» ncmtralos verbleiben möchten, sohabe ich dach nach Canferirnng mit des Fürsten von EggcnbergLiebden über meine Abscndnng dieselbe sammt der Instructionganz verändert und es dahin dirigirt, daß der Herzog in Bayernbald nach meiner Abreise von München den Herrn Wenzin zuden Herrn Ehurfürsten zu Sachsen abgeordnet, weil mir wissendgewesen, daß das Haus Bayern und Sachsen viel gegen ein-ander vermögen und in guter Correspondcnz mit einander leben,