Druckschrift 
2 (1877)
Entstehung
Seite
265
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gehörte, nebst dein Haus zu Brünn und zn Wien, Fürst Gnn-backcr aber die österreichischen Ravensburg und Hohenau und inMähren Stcinitz saniint vier Dorfschaftcn von Anstcrlitz, Urschitzund Ottnitz und das Gut Boscvvitz. Ucbcr ihre weitere Ver-erbung im Falle des Ausstcrbenö der einen oder der anderenLinie waren weitere genaue Bestimmungen getroffen, so daß unterallen Umständen diese Güter dem Hanse Liechtenstein verblieben.Alles war im Geiste der Erbcinigung von >606 angeordnetworden. Für den Fürsten Ferdinand, Gnndackcrs Sohn, be-stimmte Maximilian die Summe von 150.000 Gulden, jedochals Fideikommiß. Die beiden Töchter Karls, die Fürstin vonDictrichstcin und die Gräfin Tilly, erhielten je ein Legat von6000 Gulden. Alles silberne Kirchengeräth erhielt das Klosterin Wranau, das andere Silbergeschirr Fürst Ferdinand. FürSeelenmessen in verschiedenen Kirchen bestimmte Maximilian3000 Gulden. Mit seiner sonstigen beweglichen Hinterlassenschaftbedachte er verschiedene Verwandte, oder sie wurde zwischen denFürsten Gnndacker und Karl Eusebius gethcilt. Auch seine Dienerund Umgebung vergaß er nicht >).

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