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2 (1877)
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war er bei der Armee, welche das van den Türken belagerteKnnischn vergeblich zn entsetzen trachtete; nllzuschwach im Ver-gleich mit dem Belagcrnngsheer, mußte sie wieder umkehre»,nnd Kanischa fiel in die Hände der Türkei» 1604 nahm er indem Heere des Generals Bastn an den Kämpfen in der Gegendvon Gran Theil, das van den Türken nach dem Falle Pestöangegriffen, aber von den Kaiserlichen siegreich vcrthcidigt wurde.Ebenso war er im nächsten Jahre bei dem Entsatz der StadtOedenburg, welche von Bocskny belagert wurde, durch Bastaam 13. Juni 1605 '). Von Ungarn ging er nach Mähren,wohin er van den Stünden bernfcn wnrdc, die ihm eine Be-stallung auf sieben Fähnlein oder 2100 Mann zn Fuß über-tragen hatten. Er sollte die Leute (hochdeutsches Fußvolk")anwerben, die Hauptleute und die anderen Befehlshaber anstellenund die Truppe im Dienst der Stände gegen die Einfälle derUngarn gebrauchen. Die Bestallung lautete auf drei Monate 2).

Bei den bedeutungsvollen Ereignissen des Jahres 1608,an welchen auch sein Bruder Karl in so hervorragender Weisebetheiligt war, stand Maximilian wie das schon in der Geschichteseines Bruders berührt worden, ebenfalls auf der Seite und inden Diensten des Erzherzogs Matthias. Nach den ersten günstigenEreignissen in Mähren hatte er für den Erzherzog eine Sendungan seinen Bruder übernommen. Dann aber wurde er am12. April (cicio. Wien) zum Obersten Feldzeugmeister, das istzum Commandirenden des ganzen Artilleriewesens bei der Armee,welche Matthias gegen Böhmen führte, ernannt-'). In diesersehr verantwortlichen und bedeutenden Stellung, deren Besoldung1000 rheinische Gulden monatlich betrug, hatte er die Anord-nung über dasgroße und kleine Feldgeschütz, Munition undSchanzzeug, soviel wir zu dieser Kriegsexpedition bereits verordnet

') Walberg, vonaalo^ia nach eigenhändigen Aufzeichnungen Maxi-milians, die heute nicht mehr vorhanden sind.

2) Liechtenstein. Archiv 10.

2) Ebendort.