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Taufe den Namen Heinrich erhnltcn halte, war schon als Kindwieder gestorben.
Von den zwei Töchtern wnr die älteste Amin Marin 1007am 7. Decemder geboren und oerheirathete sich im Jahre 1018")mit dem Grafen Maximilian von Dictrichstein, Die Hochzeitfand am 28. April dieses Jahres in Eisgrnb statt. Am20. April gab der Kaiser nach erhaltener Einladung zur Hoch-zeit seinem Rentdiencr Lorenz Weisbachcr den Auftrag, demBrautpaar ein Kleinod im Werthe von 800—400 Gulden zuverehre»-). Sic starb im Jahre 1638. Die zweite TochterFranziska, geboren 1604, vermählte sich mit dem Grafen WernerTillh, dem Neffen des berühmten Fcldhcrrn der katholischenLiga. Die Heirath scheint nicht ganz nach dem Wunsche desVaters gewesen zu sein, auch ist es fraglich, ob die Vermählungnoch bei seinen Lebzeiten stattfand, denn der übliche Verzichtihrerseits auf Liechtensteinische Erbschaft datirt erst vom Jahre1628. Damals war sie allerdings schon verheirathet. Ein Jahrspäter, am 29. October 1629, guittirte sie über 50.000 Guldenals erhaltenes mütterliches Erbe-').
Graf Werner Tzerclaes von Tillh war der zweite Sohndes Grafen Jacob Tillh, älteren Bruders deS Ligistcn-Gencrals,welcher die belgischen Familiengüter besaß. Der General JohannTillh hatte Besitzungen in Bayern und Oesterreich erworben,und, da er keine Kinder hatte, bestimmte er sie seinem NeffenWerner, der nun nach Deutschland übersiedelte, in den Dienstdes Kurfürsten von Bayern trat und durch eine Heirath miteiner angesehenen Familie festeren Boden gewinnen wollte. Diesersieht man ans den Briefen, z. B. aus einem Schreiben derniederländischen Statthalterin, Jnfantin Clara Jsabella Eugeniaan den Fürsten Karl, in welchem sie sich für den jungen WernerTillh rücksichtlich der angeregten Vermählung verwendet; sie
>) Liechtenstein. Archiv v. 53.
h Archiv des Finanzminist.
h Liechtenstein. Archiv N. 31. 34.