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2 (1877)
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Proviant und Munition, sowie zur Verhinderung von derenAusfuhr angeordnet habe, und giebt näheren Bericht, was in derMünzfrage nach dem Rathe der Münzverständigen, auf die ersich beruft, geschehen und befohlen worden.

Solchen allseitigen und umsichtigen Anordnungen gegenüberbezeigt der Kaiser in seinem Briefe vom 24. December volleBefriedigung. „Lassen uns zuvörderst solche Deiner Liebdcnfleißige »nd treue Sorgsültigkcit, auch in Einem und Andern,zu unscrm guten Bcnügcn geschehene Anordnung gnädigst ge-fallen, und zweifeln gar nicht, Sic noch ferner, unserem gnädig-sten geschöpften Vertrauen nach, hierinnen continniren werde."Seinerseits ermahnt er ihn, vor allem besondere Acht auf dieRebellen zu haben, sowohl diejenigen, welche auf flüchtigemFuße sind, daß sie wenn möglich ergriffen werden, und diejeni-gen, welche noch anwesend, daß sie nicht entwischen. Auch er-neuert er seine Aufforderung zur Sorge für die Sicherheit derStraßen, anerkennend alles, was bisher in dieser Beziehung be-reits geschehen.

In einem Schreiben vom 3. Februar 1621 an denKaisers giebt der Fürst weiteren Bericht über die Maßregeln,die er getroffen habe. Er meldet, wie gegen den Grafen Mans-feld, der Ellnbogcn, Schlaggenwald und andere Orte aufwiegleund bedrohe, Kriegsvolk gesendet worden, daß zur Beförderungder Verhandlungen mit Schlesien eine Person zu den gutge-sinnten Ständen nach Schweidnitz und Jauer geschickt worden,daß die Prager durch Darreichung eines wöchentlichen Deputats,das den Soldaten gezahlt werde, von der Einquartierung befreitworden und verschiedenes Andere.

Ein energisches Vorgehen gegen die Rebellen stieß aberaus verschiedene Hindernisse, die der Fürst bereits in einemSchreiben an den Kaiser vom 17. Jänner erörtert. Erstensfühlte er sich gebunden durch das Versprechen des Herzogs

>) d'Elvcrt, a. a. O. 13.