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Von diesen starben bereits vor dem Vater in jugendlichemoder kindlichem Alter Heinrich der ältere, Snsanna Johannaund Friedrich Albrechl der altere wie der jüngere. Auch vonden übrigen Söhnen erreichte keiner ein hohes Alter, und nureiner von ihnen, Hartmann, der erstgeborne, hatte Nachkommen.
Hartmann II. war bei dem Tode seines Vaters erstachtzehn Jahre alt, doch scheint er alsogleich für mündig erklärtzu sein, denn im Jahre 1563 erhielt er von Kaiser Ferdinanddie Bclehnnng mit den Gütern in Oesterreich ^), nachdem Chri-stoph sein Vetter ihm das Recht alle Lehen zu ertheile» und zuempfangen, das ihm als dem ältesten gebührte, übertragenhatte -). Es ist das einigermaßen auffallend, da die Vettern derälteren Linie, welche noch lebten, an Jahren älter waren alsHartmann. Es scheint aber, als ob eine bedeutende Persönlich-keit sich früh in ihm geltend gemacht habe, eine Persönlichkeit,wie sie nach den Verlusten, welche das Familienbcsitzthnm durchChristoph IV. erlitten hatte, um so nöthiger erschien. Im Jahre1566 schloß Hartmann mit seineu Vettern, Johanns VI.Söhnen, einen Vergleich, worin in 29 Artikeln eine MengeStreitpunkte geordnet wurden P. Darin heißt es, daß die Güterin der Wachau bei Wien keine Zugehörnng der Herrschaft Wil-sersdors sein sollen; serner wird Bestimmung über das Heiraths-vermächtniß der Wittwe Johanns, Esther von Dietrichstein, ge-troffen, an welche Hartmann 390 Gulden auszuzahlen hat;das Geschütz solle in fünf Theile getheilt werden, aber das neueHerrn Hartmann bleiben; die Brüder sollen 4237 Gulden anHartmann auszahlen; Reinthal solle, wie schon früher bestimmt,getheilt werden; wegen Schirmnng der Vogtei zu Mistelbach,welche Hartmann beanspruche, sollen die Urkunden nachgesehenund darnach entschieden werden; und so verschiedenes Andere.Im Jahre 1567 kaufte Hartmann verschiedene Gülten und
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2) R. 21.
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