Druckschrift 
2 (1877)
Entstehung
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Aus dcu Jahrcu 1507 und 1509 giebt cS nur unbedeu-tende Nachrichten über Gütcrankäusc, welche Hnrtuiuuu zuMistelbnch machte. Im Jahre 1514 schlichtete Kaiser Maxi-milian einen Streit, den Hartmann mit dem Stifte Heiligen-krenz hatte über Unterthanen des letzteren zu Mistelbach undHagenberg wegen Robott und Steuer, welches alles Hartmannzu Recht erkannt wurde >). Des Vertrages mit seinen VetternWolf und Leonhard, der in das Jahr 1510 fällt, ist bereitsgedacht. In demselben Jahre gestattete der Bischof Georg vonWien Hartmann und seiner Familie sich ihren Beichtvater nachBelieben zu wählen 2). 1518 kaufte Hartmann den BrüdernTruchseß ans Stütz ihre Holden zu Ketzendorf ab und 1520erkaufte er von seinem Vetter Leonhard erst die zwei DörferTwerdonitz (Durtonitz) und Landshut H und dann Hohenau mitdem Markt, der Mühle und allen anderen Zugehörungen b).Dagegen verkaufte er im folgenden Jahre die Feste Ober-Waltersdorf an Merten Siebenbürger, den Bürgermeister zuWicn°). Der Belchnungen mit den österreichischen Lehen durchKönig Ferdinand in den Jahren 1523 und 1525, bei welcherletzteren Hartman» nach dem Tode seines Vetters Erasmus alsder Aelteste des Hauses erscheint und die Belehnuug für seineVettern empfängt, ist bereits gedacht worden, ebenso des dazwischenfallenden Vertrages von 1524 und der anderen Verträge von1525 und 1527. In dem Jahre 1525 erhielt er von KönigLudwig von Ungarn als Markgrafen von Mähren die Beleh-nuug mit den mährischen Gütern Nikolsburg, Maidburg, Dürn-holz, Kostel, Luudcnburg als Vertreter der Familie H, und von

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