Druckschrift 
2 (1877)
Entstehung
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^rci Linien wnren es, mit welchen dns Nikolsburger oderösterreichische Hans Liechtenstein in das sechzehnte Jahrhunderthinüberging, die Söhne der drei Brüder Heinrichs VII., Chri-stophs III. und Georgs V. Von diesen dreien starb Christophselbst erst 1506. Zwei dieser Linien aber erloschen bereits wiederim Lause des sechszehnten Jahrhunderts, was von derjenigenChristophs allerdings nur in einem uneigentlichen Sinne gilt;sie erlosch für die Geschichte und für das Hans, reichte abernoch in einigen Gliedern, welche an den neuen Ehren des Hausesnicht thcilnahmcn, bis gegen das Ende des siebzehnten Jahr-hunderts. Davon abgesehen, war es nur die Linie des jüngstenjener drei Brüder, Georgs V., welche in das siebzehnte Jahr-hundert hinüberging und zwar wiederum mit drei Brüdern, vondenen die fürstliche Geschichte des Hauses beginnt.

Heinrich VII., welcher mit Agnes von Stahremberg ver-mählt gewesen war, hinterließ nach handschriftlichen Aufzeichnungenim liechtensteinischen Archiv') drei Söhne Georg, Sebastianund Erasmus und eine Tochter Elisabeth, welche bei demTode des Vaters (1483) sämmtlich noch jung gewesen seinmüssen, da Georg, der sechste dieses Namens, 1480, Erasmusaber erst 1483 geboren sein soll. Außer ihnen nennt Hoheneck 2)

') Walberg, Genealogia des durchlauchtigsten Hauses von Liechten-stein, 177S.

y I. 609.