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Vom Jahre 1432 haben wir eine Zustimmung HerzogAlbrechts an Christoph, daß er seiner Gemahlin Amalie vonBnchheim das Hcirathsgut auf allen seinen Gütern anweisenkönne H, vom Jahr 1433 eine Zustimmung desselben zur Ucbcr-tragung des Lehens der Feste und des Marktes zu Peckstall durchOtto von Meißau an Georg und Christoph von Liechtensteins.Im Jahre 1436 verschaffte Otto von Meißau auch die FesteWilfersdorf sammt dem Dorf Köttelsbrunn und anderen Dörfern,welche vom Hanse Oesterreich zu Lehen rührten, an Christophvon Liechtenstein ^). Einen Streit, den Christoph mit dem Propsteund Capitel zu Kanitz hatte, entschied Herzog Albrecht schieds-richterlich im folgenden Jahres. Es war dasselbe Jahr, inwelchem wir Christoph bereits mit anderen österreichischen Herrenals Vormund der beiden Kinder des Muraucr Ulrich Otto vonLiechtenstein, Nicolaus und Helena, angetroffen haben, eine Vor-mundschaft, die aber von Herzog Friedrich, dein nachherigcnKaiser, nicht anerkannt wurde, weil er die Interessen des steirischenHauses in den Händen der österreichischen Edelherren nicht hin-länglich gesichert glaubte. Christoph war übrigens ein naher Ver-wandter seiner beiden Mündel, da deren Mutter Barbara eineSchwester seiner Gemahlin Amalie von Bnchheim war. Es scheint,als ob Christoph mit den übrigen Gliedern der Familie damalsweniger an den öffentlichen Angelegenheiten betheiligt war, um somehr aber für Vergrößerung des Besitzthums sorgte und über-haupt ein guter Regent und Hanshaltcr war. Wir haben schonmehrerer Erwerbungen zu gedenken gehabt. Im Jahre 1438 ver-setzte ihm auch Reinprecht von Wallsee (ihm und Heinrich vonLiechtenstein) die Herrschaft Guttenstein mit Weissenbach für diedamals jedenfalls sehr bedeutende Summe von 16,066 Ungarischen
') Liecht. Archiv O. 28.-) B. 41.
-) G. 24.
6 F. 26.