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1 (1868)
Entstehung
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selbständige ist jene von 1427 in der Angelegenheit mit demGrafen von Schaumberg und Reinprecht von Wallsee. Im Jahre1429 berichtigten beide Brüder alle Forderungen Bernhards vonMossnbeck i), Christoph aber entlieh eine Summe von 15t) PfundWiener Pf. von Walpnrgis von Dachsberg 2). Im nächsten Jahreverlieh derselbe die Mühle am Rechenhof bei Laad zu Burgrechtan Stephan des Echters Söhne und erledigte für seinen ver-storbenen Oheim Hartneid eine hinterlassene Geldangelegenheit Z.Auch begegnen mir beiden Brüdern in diesem Jahre in wichtigerenAngelegenheiten. Es geschah nämlich 1430 dem mächtigen undreichen Otto von Meißau, obersten Marschall und obersten Schenkvon Oesterreich, ein ähnliches Unglück, wie es fünf und dreißigJahre früher Johann von Liechtenstein und seine Familie getroffenhatte, jedoch, wie es scheint, nicht unverschuldet. Mehrere aus demösterreichischen Adel hatten damals die Lasten an Geld und Kriegs-diensten zu hoch gefunden und machten darum einen Bund, desseneigentliches Ziel nicht bekannt geworden ist. Herzog Albrecht V.ließ aber rechtzeitig das Oberhaupt Otto von Meißau gefangensetzen und zwang ihn zur Ausstellung des Bekenntnisses, daß erohne Wissen und Willen des Herzogs und wider das Landesrechtund die hergebrachten Gewohnheiten ein Bündniß mit mehrerenOesterreichern errichtet und sich auch noch anderer Vergehen gegenden Herzog schuldig gemacht habe, dem er das Urtheil überlasse 5).Dieses Bekenntniß wurde von verschiedenen seiner Verwandten undmit denselben auch von den Brüdern Georg und Christoph vonLiechtenstein bezeugt. Otto von Meißau büßte sodann ebenfallsmit einem großen, wohl dem größten Theil seines Vermögens 6).

st Liecht. Archiv Dd. 27. 29.st Wurmbrand 7.st Liecht. Archiv C. 39.st R. 13.

st Keine Erklärung irgend einer Art, die diesem offenen Selbst-bekenntniß der Schuld ähnlich wäre, findet sich in den Urkunden, die Johannvon Liechtenstein zu unterzeichnen hatte,st Lichnowsky V. 241.

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