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1 (1868)
Entstehung
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und im Bündniß mit dem Grafen von Harbeck vom Jahr 1399wird er nach gar nicht erwähnt, Wohl nder 1493 im Bündnißmit König Wenzel. In demselben Jahre erhielt er sammt seinenbeiden Vettern durch Vermächtniß seines Stiefvaters Albcr Stnchsvon TrautmannSdorf, mit dem sich Hartneids IV. Wittwe Afrawieder vermählt hatte, die halbe Feste zu Hagenberg und das halbeHanS zu Gnandorf'). Im Jahre 1496 leistete er mit seinerMutter Afra Verzicht ans alle Ansprüche, die letztere an Ottovon Mcißau zn machen hatte 2), überließ ihr aber mit sei-nen Vettern alle ihre Nutzungen, Gülten und Güter, theilsösterreichische, theils Passanische, theils frcieigene Güter, wieKätzelsthal, zn Ober- und Nieder-Eibcsthal, Mistelbach undPoisdorf, ihr Leben lang zu haben und zu genießen ^).

Hartneid vermählte sich mit Dorothea, einer der Erbtöchterdes Hauses der Capellen. Eberhard II., der letzte dieses viel-genannten, angesehenen und begüterten Geschlechts starb im Jahre1496 (oder 1498) nur mit Hinterlassung zweier Töchter, dergenannten Dorothea und Wilburg, welche an Georg von Dachs-berg verheirathet gewesen war. Eine dritte Tochter Margarethawar mit Hartneids älterem Bruder Johann II. vermählt gewesen,aber wie dieser früh gestorben, sodaß ihr zu erhoffendes Erbeden beiden Schwestern zufiel. Bei der Theilung kamen Steieregg,Klingenberg, Schwertberg (die Besitzungen der Capellen warenvorzugsweise oberösterreichisch) an Hartncid von Liechtenstein. Eswurden aber auch noch andere Ansprüche geltend gemacht, z. B.von den Wallseern, Ansprüche, die in dem bereits vorhin er-wähnten Streit des Hauses Liechtenstein mit Reinprecht vonWallsee mitspielen.

Reinprecht war von Eberhard von Capellen zum Testa-mentsvollstrecker ernannt worden und kam darüber mit den beidenErbtöchtern in Streit. Er machte aber auch seinerseits selbst auf

>) Liecht. Archiv. O. 22.

-) Vi. k.

->) G. 15.